Fanatisch

#rezensionsexemplar

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Bildquelle: Jane Fetzer, Coppenrath Verlag

Allgemeines:

Im Februar 2018 ist das neue Jugendbuch der bekannten deutschen Autorin Patricia Schröder im Coppenrath Verlag erschienen. Fanatisch ist gebunden, hat 368 Seiten und wird vom Verlag ab einem Lesealter von 14 Jahren empfohlen. Schröder selbst empfiehlt ihren Roman sogar erst ab 15 Jahren.

Patricia Schröder ist eine Autorin, die mich und meine Leseerfahrungen nun schon seit vielen Jahren begleitet. Bereits als Kind habe ich Bücher von ihr verschlungen und auch heute als Erwachsene lese ich gerne ihre neuen Romane. Sie schreibt sehr vielseitig und bietet nahezu jeder Altersgruppe guten Lesestoff. Zuletzt habe ich auf meinem Blog The Perfect von ihr vorgestellt. Meine Rezension findet ihr hier.

The Perfect war bereits ein optischer Blickfang – aber auch Fanatisch kann sich mehr als sehen lassen. Das Cover zieht Blicke auf sich, durch die Farbwahl ist man als Leser nach wenigen Augenblicken neugierig, was sich für ein Inhalt dahinter verbergen könnte.

Inhalt:

„Sechs Mädchen verschwinden spurlos und kehren nach sechs Tagen völlig unvermittelt nach Hause zurück – in einheitlicher Kleidung, mit einer genähten Wunde an der Hand und alle sechs schweigen beharrlich. Ein religiöser Fanatiker hat sie gefangen gehalten und in grausamer Weise die biblischen Sechs Werke der Barmherzigkeit an ihnen erprobt. Nara ist eine der Geiseln, und auch sie spricht nach ihrer Freilassung mit niemandem, weil der Entführer gedroht hat, ihrem Bruder etwas anzutun. Doch warum wurde sie ausgewählt? Nach und nach erkennt Nara, dass ihr Albtraum noch nicht vorüber ist, denn sie beobachtet, wie die »Werke« in noch radikalerer Form an anderen Menschen wiederholt werden. Nara muss sich in die fanatische Gedankenwelt des Täters hineinversetzen, und zwar schnell! Bevor es zu dem großen angekündigten Unheil kommt. “ (Quelle: Coppenrath Verlag) Weiterlesen »

City of Thieves

#rezensionsexemplar

Am 09.02.2018 ist City of Thieves bei dtv erschienen. Ich durfte es vorab lesen – meine Rezension dazu findet ihr ab heute hier auf meinem Blog.

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Bildquelle: Jane Fetzer, dtv

Allgemeines:

City of Thieves ist der Debütroman der Autorin Natalie C. Anderson. Anderson lebt in Genf, engagiert sich aber auch viel in Afrika und setzt sich für die Flüchtlingshilfe ein. Inhaltlich beschäftigt sie sich mit Themen wie Vertreibung und Zwangsmigration. Passend dazu setzt sich auch ihr Debütroman mit diesen Themen auseinander. Falls ihr euch für die Arbeit der Autorin interessiert, könnt ihr hier mehr über sie erfahren. City of Thieves hat 400 Seiten und trägt zusätzlich zur Bezeichnung Roman die Betitelung als Thriller.

Als interessant empfinde ich, dass der Originaltitel sich nicht auf City of Thieves beschränkt, sondern City of Saints and Thieves lautet. Als nicht ganz so gelungen würde ich ich die Gestaltung des Covers bezeichnen. Es sieht beinahe so aus, als ob das Mädchen auf dem Cover Basketball spielt oder eine ähnliche Sportart ausübt. Das Cover wirkt dadurch eher jugendlich, der Inhalt des Buches jedoch nicht. Das ist für mich eine Diskrepanz, durch die vermutlich eher eine jüngere Leserschaft angesprochen wird, für die das Buch nicht unbedingt gedacht ist.

Inhalt:

„Tina war 5, als sie mit ihrer Mutter aus ihrer Heimat, dem Kongo, fliehen musste und Zuflucht in Sangui City, Kenia, fand. Als ihre Mutter ermordet im Haus ihres Arbeitgebers aufgefunden wird, hat Tina nur noch ein Ziel: Rache zu nehmen für den Mord an ihrer Mutter. Die nächsten Jahre versucht sie auf der Straße zu überleben, unter dem Schutz der Goondas, der führenden Gang in Sangui City, die Tina zur Meisterdiebin ausbilden. Als endlich der Moment der Rache gekommen ist, muss Tina, jetzt 16, feststellen, dass die Wahrheit viel komplizierter und brutaler ist, als sie geahnt hat. Die Aufklärung des Mordes führt Tina zurück in den Kongo, wo sie erfährt, dass ihre Mutter ihr vieles aus der Vergangenheit verschwiegen hat. Und das bringt sie und die ihr Nahestehenden in tödliche Gefahr …“ (Quelle: dtv)Weiterlesen »

Der Andere

#rezensionsexemplar

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Bildquelle: Verlagsgruppe Random House

Allgemeines:

Anton Svensson, eigentlich Anders Roslund und Stefan Thunberg, ist das Pseudonym für diese beiden Autoren, die gemeinsam Der Vater und Der Andere geschrieben haben. Roslund gilt als einer der derzeit erfolgreichsten skandinavischen Krimiautoren. Er ist eigentlich investigativer Journalist. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass er sein Talent in Der Vater eingebracht und eine Handlung entworfen hat, die auf wahren Ereignissen basiert. Er hat die Familiengeschichte. Stefan Thunbergs zum Anlass für diesen Roman genommen. Thunberg hat tatsächlich Brüder, die zu den meistgesuchten Kriminellen in Schweden gehörten. Er selber blieb wie durch ein Wunder von dieser kriminellen Entwicklung verschont. In Der Andere wird die Handlung des ersten Bandes aufgegriffen, allerdings sind hier die Ereignisse alle fiktiv. Der Andere ist im September 2017 als gebundenes Buch im Goldmann Verlag erschienen.

Inhalt:

! Da es sich um einen zweiten Band handelt, kann es ab hier zu Spoilern kommen !

„Leo wischt das Blut im Flur auf. Was geschehen ist, geht niemanden etwas an. Sie sind jetzt allein. Er trägt jetzt die Verantwortung für seine Brüder, während die Mutter im Krankenhaus und der Vater im Gefängnis ist. Und er weiß genau, was er tun wird. Er wird seinen ersten Coup begehen. Viele Jahre später verlässt Leo nach einer Serie von schwersten Raubüberfällen das Gefängnis. Und er hat nur ein einziges Ziel: das absolute Verbrechen begehen. Doch zum ersten Mal muss er ohne seine Brüder planen. Und als Kriminalinspektor Broncks merkt, wer Leos neuer Partner ist, ändert sich alles. Diesmal ist er zu weit gegangen …“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)Weiterlesen »

13 Stufen

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Bildquelle: Verlagsgruppe Random House

Allgemeines:

13 Stufen ist auf Deutsch im Penguin Verlag erschienen und hat 392 Seiten. Kazuaki Takano ist dem deutschen Leser durch seinen überaus erfolgreichen Roman Extinction bekannt, mit dem er monatelang auf den Bestsellerlisten stand. Kazuaki schreibt zudem Drehbücher und lebt in Amerika und Japan. 13 Stufen ist bereits 2001 in Japan erschienen und wurde 2017 ins Deutsche übersetzt. In Japan wurde dieser Roman preisgekrönt.

Inhalt:

„Ein unschuldig wegen Mordes zum Tod Verurteilter soll hingerichtet werden. Der ehemalige Gefängnisaufseher Kihara und der auf Bewährung entlassene Jun’ichi erhalten den Auftrag, den wahren Täter zu finden. Für das ungleiche Ermittlerduo beginnt damit nicht nur ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit, sondern beide müssen sich auch ihrer eigenen Vergangenheit stellen.

Bestsellerautor Kazuaki Takano erzählt eine fesselnde Geschichte voller unerwarteter Wendungen und falscher Fährten bis hin zum furiosen Showdown. Am Beispiel der in Japan noch angewandten Todesstrafe stellt er die Frage nach Schuld und Reue, nach dem Recht auf Vergeltung. Dabei erzeugt seine vielschichtige Erzählweise eine außergewöhnliche Spannung, die den Leser bis zur letzten Seite nicht loslässt.“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)Weiterlesen »

Lazare und der tote Mann am Strand

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Bildquelle: Verlagsgruppe Random House

Allgemeines:

Robert Hültners Lazare und der tote Mann am Strand ist im Juni 2017 bei btb als gebundenes Buch erschienen. Es umfasst 384 Seiten.

Hültner wurde mehrfach mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Lazare und der tote Mann am Strand ist der erste Band einer Reihe mit Kommissar Narciso Lazare.

Inhalt:

„Ein Toter am Strand: tragisch, aber im malerischen Sète, dem Venedig Südfrankreichs, kein seltener Unglücksfall. Wahrscheinlich hat es doch nur wieder etwas mit den internen Streitereien der Gitans zu tun, die hier schon seit Jahren am Stadtrand siedeln. Seltsam also, dass extra ein Kommissar aus Montpellier angefordert wird für diesen Fall. Die Behörden vor Ort sind konsterniert und empfangen Kommissar Lazare entsprechend. Sie ahnen nicht, dass Lazare angetreten ist, ein riesiges – und wenn es sein muss, mörderisches – Komplott aus Mauschelei, Korruption und Betrug aufzudecken, das die ganze Region im Würgegriff hat. Was andererseits Lazare nicht ahnt: dass zudem eine offene Rechnung aus Frankreichs jüngerer Vergangenheit darauf wartet, beglichen zu werden.“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)Weiterlesen »