Babbitt

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Bildquelle: Verlagsgruppe Random House

#rezensionsexemplar

Allgemeines:

Sinclair Lewis‘ Babbitt erschien bereits 1922 in Amerika. Dort ist es zum Klassiker geworden. Es wurde neu ins Deutsche übersetzt und erschien 2017 im Manesse Verlag. Babbitt umfasst inklusive des Nachworts und der Anmerkungen von Michael Köhlmeier 782 Seiten.

Sinclair Lewis lebte von 1885-1951. Er arbeitete unter anderem als Journalist und Lektor und erhielt 1930 als erster US-Amerikaner den Literaturnobelpreis. Diese Verleihung hatte er besonders seinem Roman Babbitt zu verdanken, der große Aufmerksamkeit erregte. Sein Lebenswerk zeichnet sich durch eine kritische Haltung gegenüber gesellschaftlicher Entwicklungen aus: Er legte seinen Finger stets in die Wunde. Lewis selber war ein schwieriger Mensch, der Alkohol machte ihn reizbar und unberechenbar, worunter seine beiden Ehefrauen sehr gelitten haben.

Inhalt:

„In seinem ereignislosen, durchschnittlichen Kleinstadtleben hat der Immobilienmakler George F. Babbitt sich recht bequem eingerichtet. Seine drei Kinder sind wohlgeraten, wenn sie auch meist nicht auf ihn hören; mit seiner Frau verbinden ihn liebgewonnene Gewohnheiten. Sein ganzes Streben ist auf gesellschaftliche Anerkennung und wirtschaftlichen Aufstieg gerichtet. Bis ihm eines Tages bewusst wird, dass er all dies so nie gewollt hat, und einen Ausbruchsversuch wagt. Mit feinem Spott, ironischem Witz und stets voller Sympathie für den charakterschwachen Protagonisten erzählt der Roman, wie Babbitt sein rebellisches Selbst wiederentdeckt.“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)Weiterlesen »