Die Geisterkönigin

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Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar. Aus diesem Grund kennzeichne ich diesen Beitrag mit |Werbung|. Für meine Beiträge werde ich grundsätzlich nicht bezahlt.

9783764532116
Bildquelle: Penhaligon

Allgemeines:

Die Geisterkönigin ist als dritter Teil der Königinnen von Renthia-Reihe im November 2019 bei Penhaligon erschienen. Das Paperback hat 640 Seiten. Cover und Innenleben sind passend zu den bisherigen Teilen der Reihe gestaltet. Wer sich in Renthia auskennt, weiß, worauf das Titelbild anspielen soll.

Es handelt sich um den abschließenden Band der Trilogie. Ende April ist bereits der erste Teil einer neuen Reihe von Sarah Beth Durst erschienen: Feuer & Gold. Lasst euch da nicht vom Cover täuschen – Ich glaube, es verbirgt sich eine großartige Geschichte dahinter.

Inhalt:

„Drei Königinnen, zwei Reiche, ein Krieg – das packende Finale der mehrfach ausgezeichneten Trilogie.

Königin Daleina und Königin Naelin herrschen gemeinsam über Aratay und beschützen ihre Untertanen vor den Elementargeistern. Da werden Naelins Kinder von fremden Geistern entführt. Für sie ist klar, dass die Herrscherin des Nachbarreichs Semo dahinter steckt. Außer sich vor Zorn und bereit, das ganze Land zu zerreißen, folgt Naelin ihren Kindern. Doch in der Hauptstadt von Semo stellt ihr die feindliche Königin ihre Bedingungen: Wenn Königin Naelin ihre Kinder lebend wiedersehen will, muss sie abdanken – und ihr Volk im Stich lassen.“

Meine Meinung:

Ich habe die Reihe um die Königinnen von Renthia verschlungen. Und trotzdem muss ich euch sagen, dass der abschließende Band mich nicht so überzeugen konnte wie die Vorgänger. Es ist schwer zu fassen, woran das liegt, und gleichzeitig herauszustellen, warum die Seiten trotzdem wie im Flug gelesen waren. Ich werde es in meiner Rezension so gut wie möglich versuchen.

Ich hatte beim Lesen das Gefühl, eine langsam dahinplätschernde Handlung zu verfolgen. Das lag nicht am Schreibstil der Autorin, der wie gewohnt flüssig und angenehm zu lesen war. Nein, es lag daran, dass nichts passiert ist. Es wirkte beinahe so, als wenn die Autorin eine Seitenvorgabe erhalten hätte, oder möglichst viel Platz füllen musste. Plötzlich geschah dann alles auf einmal, die Ereignisse überschlugen sich und dann war es auch schon vorbei. Durst ist es nicht gelungen, langsam Spannung aufzubauen. Sie hat sie sozusagen vergeudet. Nach dem Cliffhanger des zweiten Bandes war sie zumindest bei mir vor dem Lesen noch da. Vermutlich hat das meine Leseerwartung hochgehalten und vielleicht geht jemand anders mit niedrigeren Erwartungen an die Lektüre. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch motiviert gelesen, da Durst bei mir mit den ersten beiden Teilen der Reihe eine Grundspannung auf die weiteren Ereignisse erzeugt hat.

Naelin ist eine Protagonistin, die mir stets sympathisch war. Ohne euch etwas zu verraten, kann ich euch erzählen, dass dieser Eindruck von ihr sich verändert hat. Sie reagiert auf einige Ereignisse der Handlung extrem. So extrem, dass sie bedauerlicherweise nicht mehr glaubwürdig wirkt. Überspitzt und wenig authentisch. Auch der langersehnte Konflikt mit Merecot ist der Autorin anders gelungen als erwartet. Dennoch gibt es auch positive Elemente. Mir fiel es nach dem abschließenden Band leichter, Merecot und ihr Handeln zu verstehen. Durst ist es gelungen, dass ich mich besser mit ihrer Antiheldin identifizieren kann. Arin wird ebenfalls zu einer spannenden Protagonistin. Aber auch hier hätte Durst mehr entwickeln können.

Nachdem ich das Buch beendet hatte, blieb ein komisches Gefühl zurück. Sollte das alles sein? Das ist doch gar nicht möglich. Aber doch, Durst beantwortet nicht die langersehnten Mysterien. Sie klärt nicht auf und lässt ihre Leser mit einem ähnlichen Wissen wie vorher zurück. Dennoch gefiel mir das Ende. Ich konnte lediglich nicht glauben, dass es nach diesem Ende nicht weitergehen soll. Vielleicht ist eine Fortsetzung der Reihe ja doch in irgendeiner Form geplant. Wenn dem so wäre, dann hätte Durst ein Ende gewählt, das nicht passender sein könnte.

Fazit:

Ich wünsche mir eine Fortsetzung, um weniger enttäuscht von diesem abschließenden Band zu sein. Dennoch ist die Königinnen von Renthia-Reihe eine Reihe, die ich gerne gelesen habe.

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