Code Orestes – Das auserwählte Kind

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Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar. Aus diesem Grund kennzeichne ich diesen Beitrag mit |Werbung|. Für meine Beiträge werde ich grundsätzlich nicht bezahlt.

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Bildquelle: Jane Fetzer, Mixtvision

Allgemeines:

Das Kinderbuch Code Orestes – Das auserwählte Kind ist am 12.02.2020 als gebundenes Buch bei Mixtvision erschienen. Das Buch hat 384 Seiten, ist schwarzweiß illustriert und kann ab einem Lesealter von 10-12 Jahren empfohlen werden.

Es handelt sich um einen Trilogie-Auftakt der in Schweden lebenden Autorin Maria Engstrand. Code Orestes ist ihr Debütroman. Illustriert wurde das Kinderbuch von der freischaffenden Illustratorin Lotta Geffenblad. Bereits auf dem Cover verbergen sich viele Details, die im Laufe der Geschichte eine Rolle spielen werden. Könnt ihr sie alle entdecken?

Inhalt:

„Es geht um die Zukunft!
Es geht um alles … Leben und Tod!

Ein Brief aus der Vergangenheit mit mysteriösen Codes, ein Internet-Zwischenfall und ein Rutenkind mit Hippiemuytter: Malin und Orestes haben alle Hände voll zu tun, das Geheimnis um einen Wissenschaftler aus dem vorigen Jahrhundert zu lösen, und stoßen dabei auf Fragen, die sich mit Logik nicht erklären lassen.

Geheimnisvoll und atemlos – was kann Wissenschaft? Und sind bei allem, was passiert, nicht vielleicht auch andere Kräfte beteiligt?“ (Quelle: Mixtvision Verlag)

Meine Meinung:

Ich habe lange kein so spannendes und abenteuerliches Buch mehr gelesen. Code Orestes ist für mich ein Buch, das ich jedem Leser ab etwa 10-12 Jahren empfehlen würde, der auf der Suche nach einer Portion Abenteuer, Freundschaft und Detektivarbeit ist. Sowohl männliche als auch weibliche Leser werden angesprochen, Code Orestes ist weder ein typisches Mädchen- noch ein typisches Jungenbuch. Code Orestes möchte von Kindern (oder Erwachsenen) gelesen werden, die auch gerne mal ein Abenteuer voller Knobeleien mit ihren Freunden erleben möchten.

Das Buch ist dabei nicht nur fesselnd geschrieben, sondern auch abwechslungsreich und spannend gestaltet. Es gibt immer wieder etwas zu entdecken. Kleine informative Texte, Zeichnungen, Abbildungen oder Zeitungsausschnitte durchziehen den Fließtext. Sie bieten alle einen Mehrwert – sind nicht Mittel zum Zweck – und erklären Handlungsdetails oder bringen die Entwicklung der Geschichte voran. Auch für mich waren sie interessant.

Die beiden Protagonisten müssen nämlich ein Rätsel lösen. Dabei spielen unter anderem Codes eine Rolle. Bildhaft und detailliert wird hier zum Beispiel das verwendete Codesystem dargestellt und erklärt. Das bietet Anlässe, um selber einen Code zu knacken, die abgebildeten Scheiben nachzubasteln und eigene Codewörter zu entwickeln. Natürlich erleichtern die verwendeten Illustrationen auch das Verständnis der eigentlichen Thematik. Zudem hungert man beinahe nach dem nächsten Brief oder Hinweis, weil diese stets mit einer gewissen handlungsvoranbringenden Erkenntnis verbunden sind.

Inhaltlich entwickelt die Autorin eine Geschichte, die fesselnd ist und zum Miträtseln einlädt. Während des Lesens ist es wichtig, mitzudenken und seinen Kopf einzuschalten. Sonst ist man möglicherweise nicht so schnell beim Lösen der Rätsel wie die 12-jährigen Protagonisten. Als Leser lernen wir Orestes und Malin kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Malin wohnt seit längerem mit ihrer Mutter alleine, da ihr Vater erst nach einer langen Erkrankung wieder bei der Familie einzieht. Orestes hingegen zieht mit seiner Mutter, die einen Faible für das Alternative hat, in das Nachbarhaus ein. Ihr könnt euch mit Sicherheit vorstellen, dass dort mit einem Mal Welten aufeinanderprallen…

Malins Mutter muss für eine berufliche Reise nach Japan. Der sonst so spießige Papa, der immer ganz viel gearbeitet hat, und Malin eigentlich gar nicht so gut kennt, passt nun auf Malin auf und trifft auf Orestes Mutter. Sie alle leben in einem sehr beschaulichen Örtchen in Schweden. Dort passiert normalerweise nichts Aufregendes. Ob das gutgeht und ob sich Malin danach noch mit Orestes treffen darf? Mit dem Orestes, den Malin eigentlich ganz schön komisch findet? Der aber ziemlich gut im gemeinsamen Rätsellösen ist? Seid gespannt und beantwortet euch diese und noch viele andere Fragen selbst. Ich bin sicher, dass ihr so manches Mal von den Wendungen und Entwicklungen des Buches überrascht sein werdet. Ich wünsche euch viel Spaß dabei! Und wer weiß – vielleicht entwickelt ihr euren eigenen Code und hinterlasst Rätsel für andere Kinder, die diese in ein paar Jahren voller Mut und Begeisterung lösen können?

Fazit:

Absolute Leseempfehlung für abenteuerliche Lesestunden und gemeinsames Rätseln!

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Ein Gedanke zu “Code Orestes – Das auserwählte Kind

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