Sternstunde – Eine Wintererzählung

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Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar. Aus diesem Grund kennzeichne ich diesen Beitrag mit |Werbung|. Für meine Beiträge werde ich grundsätzlich nicht bezahlt.

Sternstunde JaneFetzer
Bildquelle: Jane Fetzer, Droemer Knaur

Allgemeines:

Sternstunde – Eine Wintererzählung ist bereits am 01.10.2018 erschienen. Das Büchlein ist gebunden und hat 120 Seiten. Autorin Karin Kalisa wird vielen von euch durch ihren ersten Roman „Sungs Laden“ ein Begriff sein. Sie lebt in Berlin und erforscht verschiedenste Handlungsfelder.

Sternstunde wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet und ruft bereits durch seine Optik eine schöne Stimmung hervor. Auch die Innengestaltung kann sich sehen lassen, farbig colorierte Bilder der Illustratorin Stephanie Pfeiffer zieren die Anfänge der Kapitel.

Inhalt:

„Eine so zauberhaft wie poetische Weihnachtsgeschichte der Spiegel-Bestseller-Autorin Karin Kalisa, für die Zeit der kurzen Tage und langen Nächte. Der wunderbare Weihnachtsstern soll nur ein Komet gewesen sein, ein Klumpen Gas und Staub? Die fast achtjährige Kim ist fassungslos über das, was sie da im Radio hört. Zwar weiß der Astrophysiker Arthur Sanftleben eine viel spannendere Geschichte zu erzählen, von einem ungewöhnlichen Zusammentreffen von Jupiter und Saturn. Doch erst der gleichaltrige Max, Star-Wars-Fan und Sternenkundiger, zeigt Kim, dass Wissenschaft und Wunder sich nicht ausschließen müssen.
Eine ganz besondere Weihnachtsgeschichte: geheimnisvoll und strahlend wie der Weihnachtsstern selbst.“ (Quelle: Droemer Knaur)

Meine Meinung:

Wer auf der Suche nach einer wundervollen und zauberhaften Geschichte ist, die schnell in Weihnachtsstimmung versetzt und Lust auf die nun bevorstehende gemütliche Zeit macht, sollte zu Sternstunde von Karin Kalisa greifen. Wie bereits der Titelzusatz Eine Wintererzählung suggeriert, erzählt Kalisa eine poetische und herzerwärmende Geschichte, die kurz vor Weihnachten so oder so ähnlich im wahren Leben passieren könnte.

„Im vorletzten Stockwerk eines Hauses, das beinahe hundertundzwanzig Jahre alt war, saß ein Kind, das beinahe acht Jahre alt war, auf dem Küchenfußboden.“ (S. 9)

Protagonistin Kim Goldschmidt hört wie durch Zufall eine Sendung im Radio, in der gesagt wird, dass der Weihnachtsstern nur ein Komet war. Als 8-jähriges Mädchen kann sie das nicht glauben. Sie ist doch schließlich nach dem Weihnachtsstern benannt: Ihr zweiter Name lautet Stella, ihr Spitzname Sternchen. Und warum sollten ihre Eltern sie nach einem Klumpen aus Gas benennen? Das kann nicht sein. Wozu hätte sie dann ihr innig geliebtes Sterneheft angelegt, da ihre Geburt am 24.12. unter diesem Stern stand?

Die kleine Kim ist eigentlich eher eine Einzelgängerin, hat es in der Schule nicht so leicht und gehört zu keiner Gruppe dazu. Sie ist kein Ballettmädchen, aber eben auch kein Junge. Keine der beiden Gruppen akzeptiert sie, sodass sie häufig allein ist. Manchmal wird sie sehr geärgert. Auf ihrer Suche nach der Wahrheit begegnet Kim jedoch vielen einzigartigen Charakteren und findet durch einen großen Zufall auch den Beginn einer wahren Freundschaft. Wir lernen ihre Familie, bestehend aus ihrem coolen großen Bruder und ihren verständnisvollen Eltern, kennen und schätzen, mir persönlich hat es aber vor allem die Familie Sanftleben, die ebenfalls eine große Rolle spielt, angetan.

„Kim hatte sich Arthur Sanftleben als einen langen dünnen Professor vorgestellt, mit wildem Strubbelhaar, großer runder Brille und Zottelpullover, zumal er ja Herr Sanftlebens Onkel war. Aber er war um einiges kleiner als sein Neffe.“ (S. 70)

Diese Familie hat mir so manches Lächeln aufs Gesicht gezaubert und mir wieder einmal auf wunderbare Art und Weise vor Augen geführt, wie unterschiedlich Familienmitglieder sein können und wie schön dieser Umstand ist. Fast schon nebenbei habe ich von Arthur Sanftleben interessante Dinge über Sterne erlernt und mein Wissen im Bereich der Sternenkunde erweitert. Ein Vergnügen zum Vor- oder Selberlesen.

„Kim wurde ganz warm und sanft ums Herz. Alles war genau so, wie es sein sollte, zu Beginn der Weihnachtszeit: Die Küche duftete, und man konnte Mohnkügelchen mit einem kleinen Knacksen zwischen Zunge und Gaumen zerdrücken und ihren bittersüßen Geschmack genießen.“ (S. 45)

Fazit:

Sternstunde ist ein Juwel unter den Weihnachtsbüchern. Es sticht heraus, funkelt und will seine Geschichte erzählen. Eine zauberhafte Weihnachtsgeschichte, die Kinderaugen zum Leuchten bringt und Erwachsenen funkelnde Sternstunden beschert.

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