Der letzte Magier von Manhattan

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Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar. Aus diesem Grund kennzeichne ich diesen Beitrag mit |Werbung|. Für meine Beiträge werde ich grundsätzlich nicht bezahlt.

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Bildquelle: Jane Fetzer, Knaur

Allgemeines:

Der letzte Magier von Manhattan ist am 02.09.2019 als erster Teil einer Urban-Fantasy-Dilogie bei Knaur erschienen. Das Paperback hat 576 Seiten und eine mit glänzenden Details versehene Oberfläche.

Autorin der Dilogie um die Rätsel des Ars Arcana ist die aus Ohio stammende Lisa Maxwell. Übersetzt wurde der Titel von Michelle Gyo.

Inhalt:

„Seit Jahrhunderten herrscht Krieg zwischen zwei Fraktionen von Magiern: Während die einen sich dem mächtigen Orden Ortus Aurea angeschlossen haben, fristen die anderen ein Schatten-Dasein im Untergrund. Zu ihnen gehört die junge Diebin Esta, die von ihrem Mentor ins New York des Jahres 1901 geschickt wird, um ein Buch zu stehlen, das als Waffe gegen den Orden dienen soll. Esta schließt sich einer Gang von Magiern an, die wie sie den Orden bekämpfen. Sie gewinnt deren Vertrauen und mehr – und weiß doch, dass sie jeden in der Vergangenheit betrügen muss, wenn sie die Zukunft retten will.
Eine junge Diebin, das New York der Gangs und Gaslaternen und ein uralter Krieg der Magier.“ (Quelle: Knaur Fantasy)

Meine Meinung:

Im Zusammenhang mit dem letzten Magier von Manhattan bin ich vielfach über Berichte und Meinungen gestolpert, die von Startschwierigkeiten mit der Geschichte berichteten. Mir erging es mit dem Buch anscheinend etwas anders. Ich hatte keine Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden und auch die verschiedenen Zeitebenen waren für mich gut verständlich erklärt. Meine Erwartungen an die Geschichte waren relativ hoch. Vermutlich durch die Kombination von gutem Klappentext und neugierig machendem Cover. Ihr findet im letzten Magier von Manhattan eine Handlung, deren Wendungen mich überraschen konnten.

Nach wie vor bin ich unschlüssig, wie mir die Geschichte insgesamt gefallen hat. Ich glaube, dass die Waagschale momentan eher nicht in eine positive Richtung geht und ich die Dilogie nicht weiterverfolgen werde. Warum dies so ist, möchte ich euch gerne in dieser Rezension erklären.

Wie alle Geschichten über das Zeitreisen kämpft auch der letzte Magier von Manhattan mit der Logik. Ich habe bisher nur ganz selten ein Buch gelesen, das inhaltlich einen wirklich perfekten Ablauf kreiert, in dem nichts unlogisch ist. Die meisten Autoren verstricken sich irgendwann darin, dass durch jede Handlung der Protagonisten etwas verändert wird. Schnell wird es dabei insofern unlogisch, dass manche Handlungen etwas ändern, andere hingegen nicht. Für den Leser ist es dann nicht mehr schlüssig, wieso und wann sich etwas ändert. Gleichzeitig bleiben einige andere kleine Logikfehler ungeklärt. Nach wie vor verstehe ich einiges nicht und finde es wirklich unlogisch. Ich habe erst vor kurzem mit einer anderen Bloggerin über die Schwelle, die im Buch noch eine große Rolle spielen wird, gesprochen. Uns ist beiden in diesem Bereich einiges nicht klar, was ich euch hier nicht verraten möchte. Wenn ihr meint, alles verstanden zu haben und Antworten auf alle Fragen geben zu können, schreibt mich gerne hier oder auf Instagram an.

Was mir an diesem Buch gut gefallen hat, ist die grundlegende Geschichte über die Diebin Esta und ihre ganz speziellen magischen Gaben. Sie erschien mir von Anfang an ein interessanter und vielschichtiger Charakter zu sein. Fantastische Geschichten über Diebe liebe ich sowieso. In letzter Zeit hat da natürlich Kaz Brekker die Latte sehr hoch gelegt. Esta kann im Vergleich nicht ganz mithalten, hat aber großes Potential. Ebenso ihre Crew, die aus Charakteren besteht, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie verhalten sich nicht durchweg ihrem Alter entsprechend. Ich war vor allem bei Dolph überrascht, wie alt er wirklich ist. Eine Romanze hätte in diesem Buch auf die Art und Weise, in der sie eingetreten ist, ebenfalls nicht sein müssen. Sie wirkte auf mich erzwungen und wenig natürlich. Nicht jedes gute Fantasybuch braucht eine Romanze! Und ihr passt bitte auch auf, wen ihr ins Herz schließt…

Fazit:

Ein Buch, das mich persönlich leider nicht von sich überzeugen konnte. Wer auf der Suche nach einer magischen Zeitreisegeschichte ist, sollte es jedoch trotzdem mal mit Der letzte Magier von Manhattan versuchen. Wer weiß, vielleicht lest ihr es mit einem ganz anderen Auge als ich.

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