Die Spiegelreisende – Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast

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Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar. Aus diesem Grund kennzeichne ich diesen Beitrag mit |Werbung|. Für meine Beiträge werde ich grundsätzlich nicht bezahlt.

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Bildquelle: Verlagsgruppe Random House

Allgemeines:

Die Spiegelreisende – Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast ist am 22.07.19 als Hörbuch im Hörverlag erschienen. Es handelt sich um den zweiten Band in der siebenteilig angelegten Reihe um die Spiegelreisende Ophelia.

Ebenso wie beim ersten Teil handelt es sich um eine gekürzte Lesung, die trotzdem noch zwei CDs und 944 Hörminuten umfasst. Gelesen wird auch der zweite Teil von der ausgezeichneten Hörbüchsprecherin Laura Maire. Die Printausgabe des Jugendbuches ist als gebundene Ausgabe im Insel Verlag erschienen.

Inhalt:

„Ophelia wird zur Vize-Erzählerin am Hofe erkoren und glaubt sich damit endlich sicher. Doch es dauert nicht lange, und sie erhält anonyme Drohbriefe: Wenn sie ihre Hochzeit mit Thorn nicht absagt, wird ihr Übles widerfahren. Und damit scheint sie nicht die Einzige zu sein: Um sie herum verschwinden bedeutende Persönlichkeiten der Himmelsburg. Kurzerhand beauftragt Faruk Ophelia mit der Suche nach den Vermissten. Und so beginnt eine riskante Ermittlung, bei der es Ophelia mit manipulierten Sanduhren, gefährlichen Illusionen und zwielichtigen Gestalten zu tun bekommt.“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)

Meine Meinung:

In meiner Rezi zum ersten Teil dieser Reihe habe ich euch erzählt, dass ich sehr skeptisch war, ob Christelle Dabos gelingen würde, das von vielen Medien angepriesene Niveau zu haben und zu halten. Ich kann euch bereits an dieser Stelle sagen, dass Dabos natürlich mitnichten mit J. K. Rowling und Harry Potter verglichen werden sollte. Diese Vergleiche hinken immer, werden es immer tun und sollten nicht so leichtfertig gezogen werden. Was ich euch aber auch verraten kann, ist, dass wir Dabos gar nicht vergleichen müssen. Ihr ist es nämlich gelungen, einen zweiten Teil zu schreiben, der mich einfach so überzeugt hat. Nicht durch einen Vergleich, nicht durch eine Ähnlichkeit mit bereits dagewesenen Geschichten. Einfach durch seine eigene Geschichte, seine Einzigartigkeit in der großen Welt der Fantasy.

Ich habe Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast täglich auf dem Weg zur Arbeit und zurück gehört. Ich höre gerne im Auto Hörbuch, es erdet mich, lenkt mich von den wiederkehrenden Gedanken an die Arbeit ab und es macht mir einfach Spaß. Seit ich das Hörbuch beendet habe, höre ich wieder Radio. Und mit jeder Minute oder Stunde im Auto merke ich, wie sehr ich den zweiten Band mochte. Woran ich das merke? Ich vermisse ihn! Bevor ich mit dem Hören begann, hätte ich das wirklich nicht gedacht. Diese Reihe stand für mich auf der Kippe. Dabos musste in ihrem zweiten Band einiges tun und schaffen, um mich vollends zu überzeugen. Ihr ist es gelungen all das zu liefern. Man könnte beinahe sagen, dass sie dazu die Grundzutaten eines guten zweiten Bandes verwendet hat. Ihre Charaktere haben sich entwickelt, die Welt wurde erweitert, bleibt jedoch immer noch rätselhaft und spannend. Zudem endet sie mit einem riesigen Cliffhanger, der mich den bereits im November erscheinenden dritten Band entgegenfiebern lässt.

Hervorheben möchte ich an dieser Stelle noch einmal die Entwicklung der Protagonistin Ophelia. Bereits im ersten Band war sie mir mit ihrer tollpatschigen Art sympathisch, ab und zu wollte ich sie aber doch gerne auf den Arm nehmen und ihr sagen, dass sie für sich einstehen soll. Dabos hat Ophelia eine Entwicklung auf den Leib geschneidert, die genau zu ihr passt. Wir haben es in diesem zweiten Teil mit einer gewachsenen Ophelia zu tun. Gewachsen an den Ereignissen, die sie bis zu diesem Zeitpunkt der Geschichte erlebt hat. Realistisch umgesetzt und keine zu plötzliche Entwicklung. Sehr gut gemacht!

An ungefähr zwei Stellen hatte ich während des Hörens das ungreifbare Gefühl, etwas verpasst zu haben. Ich kann mir vorstellen, dass an diesen Stellen das Buch zum Hörbuch gekürzt worden ist. Ich hoffe sehr, dass das in den Folgebänden nicht mehr passiert. Mir ist jedes Detail wichtig und ich möchte nicht unwissentlich auf relevante Informationen verzichten!

Fazit:

Christelle Dabos hat mich überzeugt. Wenn diese Reihe auf nur annähernd diesem Niveau fortgesetzt wird, werden alle sie lieben. Ich liebe sie bereits!

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