The Kingdom – Das Erwachen der Seele

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Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar. Aus diesem Grund kennzeichne ich diesen Beitrag mit |Werbung|. Für meine Beiträge werde ich grundsätzlich nicht bezahlt.

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Bildquelle: Verlagsgruppe Oetinger

Allgemeines:

The Kingdom – Das Erwachen der Seele ist am 19.08.2019 in der Verlagsgruppe Oetinger erschienen. Das Hardcover hat 320 Seiten und wird ab einem Lesealter von 14 Jahren empfohlen. An dieser Stelle möchte ich die Gestaltung des Covers hervorheben. Sowohl haptisch als auch optisch ist es wahrhaftig ein Hingucker. Inhaltlich passt es perfekt zur Handlung der Geschichte und macht potenzielle Leser neugierig. Findet ihr nicht auch?

Inhalt:

„Du siehst aus wie ein Mensch. Du sprichst wie ein Mensch. Aber kannst du auch fühlen wie ein Mensch?
Verborgen hinter einem großen Tor liegt The Kingdom, ein atemberaubender Fantasy-Erlebnispark mit biotechnischen Lebewesen voller Schönheit und Einzigartigkeit. Unter ihnen sieben makellose Prinzessinnen, die dir jeden Wunsch erfüllen. Szenenwechsel – Gerichtssaal: Prinzessin Ana soll den Parkangestellten Owen ermordet haben, für den sie Gefühle hatte. Doch sind künstliche Intelligenzen wirklich in der Lage, Emotionen und eine eigene Moral zu entwickeln? Ein Jahrhundertprozess beginnt, in dessen Verlauf nicht weniger als die Frage nach Schuld und Gerechtigkeit im 21. Jahrhundert verhandelt wird.“ (Quelle: Verlagsgruppe Oetinger)

Meine Meinung:

The Kingdom ist ein Buch, das keinen Platz in meinem Bücherregal finden wird. Der Platz dort ist inzwischen für Bücher vorgesehen, die mich sowohl inhaltlich als auch in ihren (unterschwelligen) Botschaften nachhaltig beeindruckt haben. Bücher, die mich auf irgendeine Art und Weise überraschen konnten, die mich unterhalten haben. Kurz gesagt: Für besondere Bücher. Alle anderen Bücher lasse ich mittlerweile frei. Sei es in Bücherschränken oder in Schulen oder an befreundete Leser.

Warum ich The Kingdom weitergegeben habe, verrate ich euch in meiner Rezension.

Die Beschreibung von The Kingdom hat mich direkt angesprochen. Ich empfinde Geschichten über künstliche Intelligenz als spannend, die Beschreibung klang zudem märchenhaft. Da ich Märchen über alles liebe, war ich sehr motiviert, das Buch zu lesen. Zu Beginn der Handlung wurde ich mitgerissen. Ich tauchte ein in diese Welt, diesen Freizeitpark voller „Wunder“ und Märchengestalten. Wunder, die ein Funkeln in den Augen von Kindern erzeugen sollten. Unterstützt durch die zauberhaften Hybridprinzessinnen, die für das Wohlergehen der Parkbesucher da sind. Ein Park, in dem ich auch gerne mal gewesen wäre. Nach und nach wurde deutlich, welche Machenschaften sich hinter der schönen Fassade verbergen und wie viel mehr hinter allem steckt. Fragen nach Moral, nach menschlichen Abgründen und nach Formen von Menschlichkeit wurden aufgeworfen. Kluge Fragen, die mich zum Nachdenken angeregt haben.

Meine Lesefreude wurde schlussendlich aber stark in eine andere Richtung gelenkt. Nach einiger Zeit wurde die Handlung so vorhersehbar, dass ich mich nur noch geärgert habe. Wirklich alles ist so passiert, wie gedacht. Als Leser war ich so gesehen durch diese Vorhersehbarkeit unterfordert. Ich wollte mir so gerne eigene Bilder machen, mir vorstellen, wie es weitergeht. Das gehört für mich zum Lesen eines Buches dazu. Manchmal vermutet man richtig, zur Rätselhaftigkeit eines gut geschriebenen Buches gehört aber auch, dass sie nicht in Gänze aufgehoben wird. Ich möchte nicht mit jeder Vermutung richtig liegen. Ich möchte als Leser überrascht werden.

Durch die gewählte Verschriftlichung in Form von Protokollen aus dem Gerichtssaal habe ich das Buch schnell beendet, richtiger Fließtext war mit Sicherheit maximal im Umfang von 200 Seiten vorhanden. Einige Handlungsstränge haben mich dabei verwundert. Bereits der Klappentext verrät, dass das ach so perfekte System Fehler hat. Innerhalb des Buches wird über eine Auslagerung des Systems in private Haushalte nachgedacht. Wie kann man etwas, das bereits im Kleinen nicht fehlerfrei funktioniert, auslagern? Ein solches Vorhaben wäre doch zum Scheitern verurteilt?

Versteht mich bitte nicht falsch… Ich sehe tatsächlich großes Potential in der Geschichte um Ana und Owen. Ich habe viel erwartet, die Geschichte begann vielversprechend und endete sehr vorhersehbar. Vermutlich haben wir momentan auch zu viele Geschichten mit einem sehr ähnlichen Inhalt und thematisiertem Kontrollverlust über KIs auf dem Markt. Ich finde, da hätte inhaltlich mehr draus gemacht werden können.

 Fazit:

Alles in allem ein Buch, das eine wichtige Botschaft und einen Ruf nach mehr Menschlichkeit transportiert. Für mich war es zu vorhersehbar, die erwähnte Botschaft hallt jedoch noch in meinem Kopf nach.

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