3 2 1 – Im Kreis der Verschwörer [Zeilenbruch]

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Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar. Aus diesem Grund kennzeichne ich diesen Beitrag mit |Werbung|. Für meine Beiträge werde ich grundsätzlich nicht bezahlt.

9783453439757_Cover
Bildquelle: Verlagsgruppe Random House

Allgemeines:

Tony Kent ist Anwalt von Beruf und legt mit Im Kreis der Verschwörer seinen ersten Roman vor. Er arbeitet als Anwalt in London und hat bereits einige aufsehenerregende Verfahren geführt. Im Kreis der Verschwörer ist am 13. Mai 2019 bei Heyne als Paperback erschienen und umfasst 624 Seiten.

Inhalt:

„3 London: Der hochrangige Politiker Mathewson wird bei einem Attentat vor einer großen Menschenmenge erschossen. Der Attentäter kann festgenommen werden, doch die Drahtzieher bleiben unerkannt.

2 Sicherheitschef Joe Dempsey, der spezialisiert darauf ist, Bedrohungen zu identifizieren und auszuschalten, erlebt das Undenkbare: Das politische Gefüge wankt, die britische Regierung scheint die Kontrolle zu verlieren.

1 Die junge Journalistin Sarah, die das Attentat live verfolgt hat, und der Anwalt Michael Devlin versuchen, die Wahrheit hinter den Toren der Macht aufzudecken … auf Leben und Tod.“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)

Meine Meinung:

Ich war sehr gespannt auf Im Kreis der Verschwörer und habe das Buch mit großer Freude erwartet, ein richtig schöner Agententhriller für den Urlaub – so dachte ich. Leider haben sich meine Erwartungen in kleinster Weise erfüllt. In Tony Kents Erstling wimmelt es von unterschiedlichen Geheimdiensten, die im Glossar zwar kurz Erwähnung finden, in ihrer Komplexität aber überhaupt nicht erklärt werden. Das wäre für das Verstehen der Handlung aber unbedingt notwendig gewesen. Zudem fehlt ein Personenverzeichnis, was angesichts der vielen Protagonisten noch notwendiger gewesen wäre. Es wimmelt von Namen und Handlungen, mir schwirrt der Kopf. Ich muss dazu sagen, dass ich durchaus schon Agententhriller gelesen habe. Die Gabriel Allon Reihe von Daniel Silva ist beispielsweise hochkomplex, aber so geschrieben, dass man der Handlung gut folgen kann. Tony Kent entwickelt eine unglaublich schnelle Handlung, die vielleicht hat für eine Verfilmung gut geeignet ist, lesen lässt sie sich überhaupt nicht gut. Vielleicht lässt sich seine Erzählweise mit seinem Beruf erklären. Als Anwalt muss er rasend schnell Fakten aufnehmen, sortieren, miteinander vernetzen und Schlussfolgerungen ziehen.

Das Buch hat zwei Handlungsstränge, den des Attentats und den eines großen Investmentbetruges. Beide laufen irgendwann zusammen. Auf der einen Seite haben wir den Sicherheitschef Joe Dempsey sowie die Fernsehmoderatorin und Journalistin Sarah, die das Attentat auf die Politiker Matthewson und Thompson hautnah erleben. Auf der anderen Seite die Anwälte Michael und Daniel, die den Chef einer Investmentbank der Lüge überführen.

Ich habe das Buch nach 200 Seiten abgebrochen, weil ich mich beim Lesen wirklich quälen musste. Hinzu kommt, dass sämtliche Politikernamen fiktiv sind (oder vermutlich sein müssen), was das Lesen zusätzlich erschwert, da man unweigerlich Parallelen zur Realität sucht, diese aber nicht finden kann. Die Sprache ist sehr simpel (Eventuell liegt das an der Übersetzung?), was ein weiterer Grund für geminderten Lesegenuss ist.

Fazit:

Ein Buch nur für echte Fans von Agententhrillern mit sehr guten Kenntnissen über die internationale Geheimdienstszene.

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