Sohn der Sieben

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Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar. Aus diesem Grund kennzeichne ich diesen Beitrag mit |Werbung|. Für meine Beiträge werde ich grundsätzlich nicht bezahlt.

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Bildquelle: Jane Fetzer, Penhaligon

Allgemeines:

Sohn der Sieben ist als erster Teil der Keos-Saga am 25. März 2019 im Penhaligon Verlag erschienen. Das Paperback hat mächtige 800 Seiten und bringt somit ein Eigengewicht mit, das man beim Lesen mögen und händeln muss. Der Originaltitel lautet Master of Sorrows (The Silent Gods 1). Autor Justin Travis Call lebt in Idaho und studierte Fantasyliteratur. Sohn der Sieben war das Thema seiner Masterarbeit.

Inhalt:

„Er ist der Phönix – wenn die Welt brennt, wird er leben!

Die Geschichte eines Helden ist aus der Fantasy nicht wegzudenken: Ein Junge, durch tragische Umstände verwaist, wird von einem weisen alten Mann aufgezogen, um das große Übel, das die Welt bedroht, zu besiegen. Aber was ist, wenn der junge Held und das große Übel ein und dasselbe wären? Was, wenn der Junge selbst die Inkarnation des bösen Gottes ist? Würde er die Welt retten? Oder sie zerstören?
Annev ist dieser Junge. Obwohl er selbst Magie nutzt, lässt er sich in einem Kriegerkloster dazu ausbilden, Magiewirker zu bekämpfen. Als er sich dann auch noch in die hübsche Tochter des Klostervorstehers verliebt, eskaliert sein innerer Konflikt …“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)

Meine Meinung:

Als ich Sohn der Sieben entdeckte, war ich skeptisch. Das Cover hat durchaus reißerisches Potential und auch nach dem Lesen des Klappentextes war ich mir noch nicht sicher, ob ich Trash in den Händen halte. 0-8-15-Fantasy, die ich so schon zuhauf gelesen habe und die nichts Neues liefert, ja lediglich Genderklischés bedient. Ich bin überaus erfreut, dass ich dem Reihenauftakt dennoch eine Chance gab. Der Roman ist mitnichten trashig, simpel oder ein Abklatsch bereits dagewesener Fantasy. Nein, Call ist es gelungen, mich in eine fantastische und faszinierende Welt mitzunehmen. Nicht alles dort ist neu erfunden, aber er hat den Dingen neue Namen gegeben und eine Welt kreiert, die verlockend ist.

Chaenbalu bildet da keine Ausnahme. Das Dorf, in dem Protagonist Annev aufgewachsen ist, kann man auf keiner Karte finden. Mir ist es nicht einmal gelungen, es auf der in der Klappenbroschur abgebildeten Karte zu entdecken. Das ist natürlich so, weil ein Zauber auf dem Dorf liegt. Warum auch sonst?

Wer trotzdem den Weg nach Chaenbalu findet, erkundet ein beschauliches Dorf, das nicht viel Platz für Andersartigkeit oder wahren Heldenmut bietet. Sowohl den Jungen als auch den Mädchen mit kämpferischem Talent ist der Weg dort vorherbestimmt und es gibt nur wenige erstrebenswerte Ziele. Auch Annev denkt zu Beginn der Geschichte relativ engstirnig und eingeschränkt. Er macht eine bemerkenswerte Verwandlung durch und wächst einem als Leser sehr ans Herz. Seine Geschichte lässt sich mitnichten zu einer Liebesgeschichte reduzieren (wie es der Klappentext dem aufmerksamen Leser möglicherweise suggeriert). Vielmehr spielt diese Liebesgeschichte zwar eine Rolle, aber eine andere als gedacht.

Rückwirkend betrachtet, hält der Roman so viele Überraschungen bereit und ist kaum bis gar nicht vorhersehbar. Es hat Spaß gemacht, Chaenbalu und die umliegende Welt mit Annev zu erkunden. Ich habe authentische und sympathische Charaktere kennengelernt und musste bereits einige loslassen. Wiegt euch nicht in Sicherheit, das Böse lauert überall!

Fazit:

Ein Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht. Ich hoffe, der zweite Band lässt nicht zu lange auf sich warten!

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