Das weisse Herz

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Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar. Aus diesem Grund kennzeichne ich diesen Beitrag mit |Werbung|. Für meine Beiträge werde ich grundsätzlich nicht bezahlt.

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Bildquelle: Jane Fetzer, Piper

Allgemeines:

Als zweiter Band einer Dilogie ist am 19.03.2019 Das weisse Herz bei Ivi, einem Imprint des Piperverlags, erschienen. Das gebundene Buch hat 464 Seiten. Optisch ist das Buch passend zum ersten Band gestaltet worden. Standen dort noch dunkle Farben im Vordergrund, so sind es nun die hellen – stimmig mit dem Titel der jeweiligen Bücher.

Autor Lukas Hainer ist vor allem Songtexter, hat aber auch bereits mit der bekannten Band Santiano die von ihm verfasste Kinderbuchreihe namens König der Piraten künstlerisch umgesetzt. Ich hoffe, dass er sich in Zukunft häufiger dem Schreiben von Jugendbüchern widmen wird – es lohnt sich nämlich, seine Bücher zu lesen!

Inhalt:

„Der Abschlussband der fesselnden Saga um das dunkle Herz! Drei Wochen sind vergangen, seit Anna und Nick aus dem Gefängnis des dunklen Herzens entkommen konnten. In der wirklichen Welt sind sie sicher – oder nicht? Als die beiden der Hilferuf Elifs aus der Türkei ereilt, machen sie sich auf den Weg nach Istanbul. Dort werden sie Zeugen brutaler Polizeigewalt und müssen zugleich erleben, dass der Alptraum nicht vorbei ist: Das dunkle Herz hat begonnen, ihre Welt zu durchdringen. Aus England, Spanien und Frankreich häufen sich die Meldungen zu Gewalttaten. Niemand außer Anna und ihren Freunden ahnt etwas vom Ausmaß der Gefahr: Wenn sie das dunkle Herz aufhalten wollen, müssen sie sich ihren größten Ängsten stellen. Der Kampf scheint aussichtslos, doch wenn sie ihn verlieren, wer soll das dunkle Herz dann noch stoppen?“ (Quelle: Piper)

Meine Meinung:

Ich bin sehr froh, dass ich so schnell den zweiten Band der Geschichte lesen durfte. Bereits als ich den ersten Band beendet hatte, wusste ich, dass mich diese Geschichte erst loslassen würde, wenn ich die letzte Seite des zweiten Bandes gelesen hätte. Und so war es auch. Der Gedanke an das dunkle Herz hat mich immer mal wieder heimgesucht. Diese Reihe ist wie ein Sog, der dich erst loslässt, wenn du den letzten Buchstaben auf der letzten Seite passiert hast. Obwohl ich die Handlung mitnichten als perfekt beschreiben würde, kann ich nicht umhin, meine Eindrücke so zu schildern. Vermutlich entstehen sie dadurch, dass das weiße Herz so echt wirkt. Man kann sich die Geschichte jederzeit in der realen Welt vorstellen. Man kann sich vorstellen, dass die Dinge so passieren wie beschrieben. Und natürlich würden die Erlebnisse der Protagonisten auch in der echten Welt als Drogenrausch oder Ähnliches abgetan. Aber gerade deshalb wirkt die düstere Handlung auf mich so erschreckend realistisch.

Das weisse Herz wirkt nicht nur auf den ersten Blick wie der Antagonist, also der Gegenspieler, des dunklen Herzen. Die Handlung schließt nahtlos an die Ereignisse des ersten Bandes an. Alles war für mich noch sehr präsent und leicht nachzuvollziehen. In der Tat werdet ihr im Laufe der Geschichte auf das weiße Herz stoßen. Aber ob das so passiert, wie ihr es erwartet.. das möchte ich euch nicht verraten. Insgesamt betrachtet weist die Geschichte viele düstere Parallelen zu unserer Gesellschaft auf. Sie ist erschreckend übertragbar und regt an vielen Stellen zum Nachdenken und Überdenken von Handlungsstrategien an. Als Leser sollte man gute Nerven haben und sich auf die Geschichte einlassen können. Auch so war ich von der ein oder anderen Situation wirklich schockiert. Auch Gewalt spielt durchaus eine Rolle – als jugendlicher Leser sollte man für diese Lektüre nicht zu jung sein.

Meine einziger Kritikpunkt an diesem finalen Band ist das Ende. Auch hier möchte ich euch keine Details verraten, keine Angst. Ich möchte euch nur so viel sagen: Mir ging am Ende alles zu schnell. Ich war aufgeregt, habe mit den Protagonisten mitgefiebert…und dann… kam die Geschichte zu einem rasanten Schluss und danach gab es nicht mehr viel. In meinen Augen könnte Hainer mit Sicherheit einen dritten Band schreiben. Denn alles hat er uns tatsächlich noch nicht erklärt. Und auch das Leben der Protagonisten wird weitergehen. Vielleicht treffen sich einige von ihnen ja in einem dritten Band wieder?

Fazit:

Lieber Herr Hainer, ich würde gerne einen dritten Band lesen!

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