Grüne Gurken

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Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar. Aus diesem Grund kennzeichne ich diesen Beitrag mit |Werbung|. Für meine Beiträge werde ich grundsätzlich nicht bezahlt.

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Bildquelle: Jane Fetzer, Mixtvision, Gulliver

Allgemeines:

Grüne Gurken ist am 13.03.2019 bei Mixtvision erschienen. Das gebundene Buch hat 224 Seiten und ist durchgängig farbig illustriert. Die Geschichte stammt aus der Feder der deutschsprachigen Autorin Lena Hach.

Ich habe euch kürzlich auf Instagram auch ihr Buch Ich, Tessa und das Erbsengeheimnis für Leser ab 10 Jahren gezeigt. Grüne Gurken enthält neben grünen Gurken viele witzige Grafiken, die von Katja Berlin erstellt worden sind.

Inhalt:

„Wo leben? Wen küssen?

Berlin, mitten in Kreuzberg: Lotte, neu in der Stadt, ausgesprochen tollpatschig, herrlich selbstironisch, normal begabt und total verknallt. In Vincent von Grüne Gurken. Oder so ähnlich. Auf jeden Fall in den Typen, der immer montags im Kiosk gegenüber auftaucht und genau 10 Grüne Gurken kauft.

Eine Geschichte über das, was wirklich wichtig ist: die richtige Stadt, der richtige Typ und die richtige Sorte Weingummis.“ (Quelle: Verlagsseite Mixtvision)

Meine Meinung:

Von Zeit zu Zeit mache ich bei Vorablesen mit. Vorablesen ist ein Bücherportal, auf dem man sich jede Woche für etwa 4-5 verschiedene Bücher bewerben kann. Mit Glück erhält man dann ein Buch und schreibt im Gegenzug dafür eine Rezension auf dem Portal. Ich bin dort schon seit vielen Jahren angemeldet und habe nur gute Erfahrungen gemacht. Häufig kann man die Bücher dort tatsächlich vorab, also vor dem Erscheinungsdatum, lesen. Ich habe den Eindruck, dass auf diesem Portal die Mehrheit der Leser ehrlich rezensiert und sich nicht davon beeinflussen lässt, für eine Rezension ein Buch zu erhalten. Ich gehöre jedenfalls zu diesen Lesern – aber das wisst ihr ja.

Als ich Grüne Gurken auf Vorablesen entdeckt habe, musste ich mich sofort dafür bewerben. Denn ich habe kürzlich begeistert mit einer Lerngruppe Ich, Tessa und das Erbsengeheimnis von selbiger Autorin gelesen. Mit viel Spaß, Spannung, aber auch Ernst haben wir das Erbsengeheimnis gelöst. Grüne Gurken richtet sich an eine etwas ältere Zielgruppe ab 12 Jahren. Während das Erbsengeheimnis Jungen und Mädchen einfangen konnte, sehe ich hier eher Mädchen als Zielgruppe.

Wir lernen die 14-jährige Protagonistin Lotte kennen, die neu in Berlin ist. Sie ist Einzelkind, es sind Sommerferien und sie geht eigentlich nicht gerne raus. Ihre Eltern sind hochbegabt, wollen aber einfach nicht einsehen, dass sie Lotte sehr unter Druck setzen. Alle in ihrer Familie sind hochbegabt. Da kann es doch einfach nicht sein, dass Lotte „normal“ ist. Jedenfalls aus der Sicht ihrer Eltern. Durch Zufall findet Lotte einen Ferienjob in einem Späti. Und dadurch kommen die Dinge ins Rollen. Wir lesen eine schöne Geschichte über viele Dinge, die Mädchen im Alter von Lotte beschäftigen. Lotte wirkt in sich sehr authentisch. Sie könnte wirklich 14 Jahre alt sein, handelt und entscheidet so. Als Leser kann man sich gut in ihre Perspektive hineinversetzen.

Ganz besonders sind die farbigen Illustrationen und Grafiken, die sich durch das Buch ziehen. In Farbe habe ich das so noch nicht oft gesehen. Besonders passend erscheinen die abgebildeten Diagramme vor dem Hintergrund, dass Protagonistin Lotte sie natürlich selbst zeichnet und damit ihren Alltag festhält.

Ich habe Lottes jugendliche Liebesgeschichte gerne gelesen und dabei einiges über Berlin und seine sympathischen Menschen erfahren. Viele Situationen werden sehr witzig beschrieben – der ein oder andere Lacher ist mit Sicherheit garantiert. Manchmal hätte ich mir persönlich ein wenig mehr Spannung gewünscht, das gewisse Etwas oder auch einfach eine völlig unerwartete Situation. Ich glaube aber, dass das meine ganz eigene Meinung ist. Als 12-jährige Leserin, die gerne realistische Kinder- und Jugendliteratur liest, wäre ich vollkommen zufrieden gewesen.

Fazit:

Grüne Gurken ist eine tolle Geschichte für Leserinnen ab 12 Jahren, die zudem mit ihren farbigen Illustrationen und Grafiken begeistert. Als etwas ältere Leserin hätte ich mir das ein oder andere überraschende und tiefergehende Element gewünscht – so bin ich es von der Autorin aus Ich, Tessa und das Erbsengeheimnis gewöhnt.

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