Laqua – Der Fluch der schwarzen Gondel

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Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar. Aus diesem Grund kennzeichne ich diesen Beitrag mit |Werbung|. Für meine Beiträge werde ich grundsätzlich nicht bezahlt.

Jane Fetzer_Laqua
Bildquelle: Jane Fetzer, cbt

Allgemeines:

Laqua – Der Fluch der schwarzen Gondel ist in Neuauflage und mit neuem Cover am 11.02.2019 bei cbt in der Verlagsgruppe Random House erschienen. Ursprünglich erschien der fantastische Kinderroman bereits im Jahr 2012.

Das Taschenbuch hat nun 384 Seiten und enthält ein exklusives Nachwort von Autorin Nina Blazon.

Rezensionen zu anderen Büchern von Nina Blazon findet ihr, wenn ihr auf den entsprechenden Buchtitel klickt: Liebten wir, Der Winter der schwarzen Rosen, Silfur – Die Nacht der silbernen Augen, Fayra – Das Herz der Phönixtochter. Natürlich habe ich auch alle anderen Bücher der Autorin gelesen…

Inhalt:

„Zwei Geschwister und ein jahrhundertealtes Rätsel in Venedig

Ein gruseliger, alter Palazzo, Dauerregen und eine grantige Urgroßmutter – Kristina und Jan sind zunächst nicht gerade begeistert, dass sie die Ferien in Venedig verbringen sollen. Dass sich des Nachts seltsame Schemen aus der Lagune erheben und katzengleich die Wände der Häuser hinaufgleiten, macht es nicht besser. Als dann auch noch ihre Tante verschwindet und sie sich auf die Spur des gruseligen Dogen begeben müssen, beginnt für die Kinder in den Gassen Venedigs ein großes Abenteuer …“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)

Meine Meinung:

Im Jahr 2000 ist Der Herr der Diebe von Cornelia Funke erschienen. Ich habe es also vor 19 Jahren gelesen. Ja, damals war ich etwa acht Jahre alt. Aber ich habe mich in die Geschichte verliebt. Seitdem giere ich nach fantastischen Geschichten, die in Venedig spielen. Und ich kann mir eigentlich gar nicht erklären, wie Laqua an mir vorbeiziehen konnte, ohne dass ich es verschlungen habe. Deshalb bin umso dankbarer, es nun in der Neuauflage entdeckt und gelesen zu haben.

Ich war von Anfang an gespannt, was es mit dem Fluch der schwarzen Gondel auf sich haben würde. Und an welche magischen Orte Nina Blazon mich dieses Mal führen würde. Denn magisch kann die liebe Frau Blazon überaus gut. Das hat sie mir schon in so vielen Büchern bewiesen, die ich nahezu inhaliert habe. Aufmerksame Leser meines Blogs wissen längst, dass sie eine meiner liebsten Autorinnen ist. Für alle anderen wiederhole ich diesen Fakt immer wieder gerne.

Aber nun zum Wesentlichen.

Laqua ist ein Buch voller magischer Abenteuer, das kurz nach Weihnachten spielt. Ganz wie von Blazons anderen Kinderbüchern gewohnt, führt es uns in eine reale Welt, in der viele magische Elemente, aber auch die Geschichte des Handlungsortes eine Rolle spielen. So finden wir uns mit den beiden Protagonisten Kristina und Jan in Venedig wieder. Die beiden sind nicht freiwillig dort, wollten eigentlich gar nicht dorthin. Nach und nach erkunden sie die Lagunenstadt und stoßen auf alte Geheimnisse, die große Gefahren mit sich bringen. Sie finden neue Freunde, begegnen mutig ihren Feinden und entdecken, dass eine Familie nicht immer im klassischen Sinne existiert. Ob sie den Fluch der schwarzen Gondel brechen werden? Das kann ich euch nicht verraten…

Blazons Sprache ist wie gewohnt poetisch und flüssig und bringt in diesem Roman eine geheimnisvolle und düstere Atmosphäre mit sich. Ich mag es, ihr zuzuhören. Tatsächlich hat sie mir die Reise durch ihr Buch noch interessanter verkauft, indem sie parallel zum Erscheinen der Neuausgabe viele Bilder der Schauplätze des Buches auf ihrem Instagramprofil gepostet hat. Diese Aufnahmen sind auf ihrer Lesereise entstanden und haben bei mir beinahe den Eindruck erweckt, das Buch verfilmt zu sehen. Orte aus dem Buch, die sie durch ihre sprachlichen Bilder bereits in meinem Kopf hat entstehen lassen, auf Fotos zu betrachten – sehr schön!

Sowohl junge Leser ab 10 Jahren als auch Leser in meinem Alter können Laqua genießen. Das Abenteuer der beiden Kinder spricht Menschen in jedem Lesealter an. Ich kann es mir auch gut als Vorlesebuch vorstellen. Im Vergleich mit Silfur ist Laqua für mich nicht vollkommen perfekt. Vermutlich, weil mich das Thema Silfurs in seiner Umswetzung tatsächlich noch mehr angesprochen hat. Aus diesem Grund vergebe ich für Laqua nur 4,5 statt 5 Bewertungsherzen.

Fazit:

Wer auf der Suche nach einem venezianischen Abenteuer voller Magie, Freundschaft und Familiengefühlen ist, der sollte ganz schnell Laqua – Der Fluch der schwarzen Gondel lesen.

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