Rat der Neun – Gegen das Schicksal

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Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar. Aus diesem Grund kennzeichne ich diesen Beitrag mit |Werbung|. Für meine Beiträge werde ich grundsätzlich nicht bezahlt.

Rat der Neun JaneF
Bildquelle: Jane Fetzer, cbt

Allgemeines:

Rat der Neun – Gegen das Schicksal ist der zweite Band in der Reihe um den Rat der Neun. Geschrieben hat es die Bestsellerautorin Veronica Roth, die viele von euch vermutlich durch ihre Divergent-Reihe (Die Bestimmung) kennen. Die vorliegende Reihe ist als Dilogie angelegt, ist also mit diesem zweiten Band beendet.

Der abschließende Band hat 544 Seiten und ist am 28.01.2019 als gebundenes Buch bei cbt in der Verlagsgruppe Random House erschienen. Rein optisch ist er ganz ähnlich gestaltet wie der erste Band. Und wenn man den Inhalt des zweiten Bandes kennt, dann verbirgt sich sowohl hinter dem Cover als auch hinter dem Titel jeweils eine wichtige Information..   Aber die möchte ich euch natürlich nicht verraten.

Inhalt:

„Er würde für sie sterben. Sie würde für ihn töten.

Das Leben von Cyra und Akos ist vom unausweichlichen Schicksal bestimmt, das die Orakel bei ihrer Geburt geweissagt haben. Demnach wird Akos im Dienst der Familie Noavek sterben. Trotzdem liebt er Cyra. Als Cyras totgeglaubter Vater Lazmet den Thron wieder für sich beansprucht, sieht Akos sein Ende näher denn je. Lazmet beginnt einen brutalen Krieg, und Cyra und Akos sind zu allem bereit, um ihn zu stoppen. Für Cyra könnte das bedeuten, dass sie ihren eigenen Vater töten muss. Für Akos steht das eigene Leben auf dem Spiel. Doch schließlich bestimmt das Schicksal beide Leben auf vollkommen unerwartete Weise …“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)

Meine Meinung:

Ich bin schon lange ein Fan von Veronica Roth. Sie ist eine Autorin, die mich in der Divergent-Reihe mehrfach überrascht hat. Sie hat in dieser Reihe etwas getan, was sich kaum ein Autor traut. Ich möchte es hier nicht schreiben, da einige von euch vielleicht noch nicht ihre Erstlingsreihe gelesen haben. Aber macht euch darauf gefasst, dass Roth eben gerne so arbeitet. Sie tut im abschließenden Band der vorliegenden Dilogie mitnichten das gleiche wie in Divergent. Aber auch in diesem Band bricht sie mit der ein oder anderen Erwartungen, die ihre Leser mit Sicherheit an die Handlung hatten. Genau das macht ihre Bücher für mich lesenswert.

Rat der Neun – Gezeichnet habe ich lediglich als Hörbuch gehört (Rezi hier). Ich war mir nicht sicher, wie ich den ersten Band der Reihe eigentlich finden sollte. Das Hörbuch ist schlicht und ergreifend nicht gut gelesen und ich konnte den Ereignissen schwer folgen. Zudem hatte ich eine ganz andere Vorstellung von den Namen und Orten der Geschichte, weil sie ganz anders ausgesprochen wurden als gedacht. Obwohl ich mit einem solchen Eindruck in die Lektüre des zweiten Bandes gestartet bin, hatte ich keine Schwierigkeiten in die Handlung zurück zu finden.

Roth hat mich schon nach wenigen Seiten eingefangen und ich war wieder bei Cyra und Akos. Und obwohl das so war, war ich für einige 100 Seiten ein wenig gelangweilt. Ich hatte mehr erwartet und bekam wenig. So ist das eben oft mit Erwartungen. Nachdem ich diese Durststrecke überwunden hatte, war ich jedoch begeistert. Die Handlung nimmt rasant an Fahrt auf und es verbirgt sich so viel mehr hinter der Geschichte als man denken könnte. Jeder der Charaktere hat viel Potential und einige übertreffen sich selbst in ihren Entwicklungen. Hier möchte ich vor allem Cisi Kereseth als positives Beispiel anführen. Ich hätte niemals gedacht, dass so viel in ihr steckt und dass sie mich so sehr überraschen könnte.

Leider war das Buch dann wirklich schnell vorbei. Ich habe es sehr gern gelesen, ja beinahe verschlungen. Trotzdem werde ich ihm durch die bereits erwähnten Längen im Einstieg keine fünf Herzen geben. Des Weiteren empfinde ich das Buch auch als noch nicht beendet. Mir fällt es immer schwer, wenn eine Reihe zu Ende sein soll, die noch unendlich viel Erklärungspotential hat. Ich fühle mich dann stets mit meinen Gedanken alleingelassen. Vor allem in dem Wissen, dass eben kein nächster Band kommen wird, der das vorhandene Potential aufgreift und die Geschichte weiterspinnt. Genau das hätte ich mir gewünscht. Zu viele Details sind ungeklärt und zu viele Geschichten unerzählt. Und ich habe Akos und Cyra so ins Herz geschlossen, ich würde gerne noch viel mehr über die beiden hören. Wer weiß, vielleicht wird dieser Wunsch ja irgendwann erfüllt?

Fazit:

Ein spannender und überraschender zweiter Band, der noch viel Potential für weitere Geschichten bietet. Frau Roth, würden Sie die Reihe bitte fortsetzen?

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