Feuer und Blut – Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen von Westeros [Zeilenbruch]

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Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar. Aus diesem Grund kennzeichne ich diesen Beitrag mit |Werbung|. Für meine Beiträge werde ich grundsätzlich nicht bezahlt.

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Bildquelle: Jane Fetzer, Penhaligon

Allgemeines:

Feuer und Blut ist am 20.11.1018 bei Penhaligon in der Verlagsgruppe Random House erschienen. Das Hardcover hat einen ganz besonderen Schutzumschlag, der mir in dieser Form noch nie begegnet ist. Er wirkt auf den ersten Blick etwas dicker als andere Schutzumschläge. Auf den zweiten Blick lässt er sich zu einer Karte entfalten, die einen Stammbaum der Familie Targaryen enthält. Sehr beeindruckend, nützlich und gut gemacht!

Feuer und Blut hat 896 Seiten und ist ein Buch von schwerem Format. Manche Bücher, die eine ähnliche Seitendicke erreichen, schaffen es tatsächlich auch dann noch, leicht zu sein. Bei Feuer und Blut braucht ihr aber auf jeden Fall gute Armmuskeln und Durchhaltevermögen zum Lesen…

Inhalt:

„Was für Tolkiens Fans das Silmarillion ist, erscheint nun von George R.R. Martin – die epische Vorgeschichte von »Das Lied von Eis und Feuer« / »Game of Thrones«! Drei Jahrhunderte, bevor die Serie beginnt, eroberte Aegon Targaryen mit seinen Schwestergemahlinnen und ihren drei Drachen den Kontinent Westeros. 280 Jahre währte die Herrschaft seiner Nachkommen. Sie überstanden Rebellion und Bürgerkrieg – bis Robert Baratheon den irren König Aerys II. vom Eisernen Thron stürzte. Dies ist die Geschichte des großen Hauses Targaryen, niedergeschrieben von Erzmaester Gyldayn, transkribiert von George R.R. Martin.“  (Quelle: Verlagsgruppe Random House)

Meine Meinung:

Wer meinen Blog aufmerksam verfolgt, ahnt bereits, was ich euch hier gleich erzählen werde… Ich habe Feuer und Blut nicht beendet. Ja, das muss ich zu meiner Schande gestehen.

Anders als es mir durch diverse Werbeaktionen des Verlags versprochen worden ist, ist Feuer und Blut mitnichten eine Vorgeschichte oder ein Roman aus dem Kosmos, den wir alle so lieben und vermissen. Wenn ihr auf der Suche nach einem Geschichtsbuch seid, dann schnell, los, lesen. Wenn ihr aber dachtet, dass ihr einen Roman mit Dialogen, wörtlicher Rede und anderen spannungsaufbauenden Elementen lesen werdet, dann seid bitte nicht genauso enttäuscht wie ich es war.

Nach meiner Erkenntnis, dass ich tatsächlich ein Geschichtsbuch (Vielleicht könnte man es als Fortführung der Geschichte von Westeros bezeichnen?) in Händen halte, habe ich dem Buch dennoch etliche Chancen gegeben. Ja, es ist vielleicht ein gutes Buch. Für den richtigen Leser. Mit Sicherheit enthält es eine Fülle an Informationen, die viele waschechte Fans begeistern werden. Aber ich gehörte nicht dazu. Obwohl ich die Bücher um das Lied von Eis und Feuer verschlungen habe, und in dieser Welt stets aufgegangen bin.

Der Stil, in dem dieses Buch verfasst worden ist, hat mich davon abgehalten, Zugang zu der Vorgeschichte der Targaryens zu erhalten. Vielleicht bleibt euch dieser Zugang nicht verwehrt, mir blieb er auch nach 200 Seiten noch verschlossen. Und für diese 200 Seiten habe ich gekämpft. Bis zum bitteren Ende, an dem ich erkennen musste, dass Feuer und Blut und ich keine Freunde mehr werden.

Nach dieser Erkenntnis hat mich Feuer und Blut wirklich und wahrhaftig enttäuscht zurückgelassen. Enttäuscht darüber, dass ich mit dieser als mehrteilig angelegten Reihe dazu verdammt werde, noch länger auf die Fortsetzung vom Lied von Eis und Feuer zu warten. Warum? Warum muss diese trockene und emotionslos geschriebene Reihe erst erscheinen? Hat George Martin keine Ideen mehr? Wird er die Reihe überhaupt jemals beenden?

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