Der 1000-jährige Junge

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Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar. Aus diesem Grund kennzeichne ich diesen Beitrag mit |Werbung|. Für meine Beiträge werde ich grundsätzlich nicht bezahlt.

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Bildquelle: Jane Fetzer, Coppenrath Verlag

Allgemeines:

Vor wenigen Tagen ist Der 1000-jährige Junge im Coppenrath Verlag erschienen. Das Buch reiht sich wunderbar in die Kinderromane des Autors Ross Welford ein, die in den beiden vorhergehenden Jahren ihren Weg in meine Bücherregale gefunden haben. Die Bücher sind unabhängig voneinander zu lesen und bilden in sich abgeschlossene Geschichten mit völlig verschiedenen Protagonisten.

Das mit viel Liebe zum Detail gestaltete Hardcover hat einen orangefarbenen Buchschnitt und 384 Seiten.

Der Kinderroman wird ab einem Lesealter von 10 Jahren empfohlen. Für so kleine Leser ist die Geschichte durchaus geeignet. Sie sollten aber große Lesemotivation mitbringen!

Meine Rezensionen zu Zeitreise mit Hamster und Was du niemals tun solltest, wenn du unsichtbar bist findet ihr hier und hier.

Inhalt:

„Der Wunsch nach ewigem Leben ist so alt wie die Menschheit – aber nach tausend Jahren muss es auch mal genug sein, findet Alfie Monk.
Die Wikinger in England? Alfie erinnert sich, als wäre es gestern gewesen. In den letzten tausend Jahren hat er als ewig Elfjähriger so einiges erlebt. Doch als seine Mutter, eine Nimmertote wie er, bei einem tragischen Unfall doch stirbt, muss er sein abgeschottetes Leben aufgeben und sich der modernen Welt stellen – inklusive Smartphones und Schulfieslingen.
Zum Glück kann er sich auf seine neuen Freunde Aidan und Roxy verlassen, denn die Mission, die nun auf ihn wartet, birgt jede Menge Abenteuer: Er muss einen Weg finden, sein ewiges Leben loszuwerden.“ (Quelle: Coppenrath Verlag)

Meine Meinung:

„Möchtet ihr ewig leben? Ich kann es leider nicht empfehlen. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt mir ist natürlich klar, dass es etwas Besonderes ist. Bloß will ich es nicht mehr. Ich möchte älter werden, genau wie ihr. Das ist meine Geschichte. Ich heiße Alve Einarsson und ich bin tausend Jahre alt. Über tausend sogar. Wollen wir Freunde sein? Dann nennt mich doch Alfie. Alfie Monk.“ (S. 7)

Ich will noch viel, viel mehr über den überaus sympathischen alten und gleichzeitig jung gebliebenen Alfie Monk lesen! Sofort!

Der 1000-jährige Junge ist eine wahrhaftige Geschichte. Eine Geschichte voller Wahrheiten, Träume, Wünsche, Bedürfnisse und vor allem voller Freundschaft. Wenn das Thema der Geschichte nicht so grundlegend und ernst wäre, könnte man den Kinderroman beinahe als Abenteuerroman bezeichnen. Denn genau das erlebt Alfie Monk mit zwei anderen Kindern: ein großes Abenteuer. Dieses Abenteuer stellt die drei Kinder vor viele Herausforderungen, die sie nur zusammen meistern können.

Im Laufe der spannenden Geschichte erfahren wir als Leser immer mehr über die Umstände, unter denen Alfie Monk zu einem Unsterblichen, einem Nimmertoten geworden ist. Natürlich hat dieser Zustand Vorteile. Aber mal ehrlich, für immer im Körper eines 10-jährigen gefangen zu sein – das ist nicht erstrebenswert. Und so denkt auch Alfie, nachdem sein Leben durch einen schweren Schicksalsschlag erschüttert worden ist. Seine Person ist mir sehr sympathisch. Gleichzeitig besteht für mich teilweise eine Diskrepanz zwischen seinem Verhalten und seinem tatsächlichen Alter. Vieles würde ein 1000-jähriger Junge bereits wissen oder nicht tun. Aber da wir uns in den Genregrenzen eines Kinderbuches befinden, ist auch dieser Umstand völlig in Ordnung und tut der Qualität der abenteuerlichen Geschichte mitnichten einen Abbruch. Es ist schön, davon zu lesen, was der liebe Alfie schon alles erlebt hat. Einige historische Ereignisse (und ein paar ganz besondere Bücher) werden auch eine Rolle spielen – eine kleine aber feine Geschichtsreise durch die Welt zieht sich somit durch die Handlung und sorgt für die ein oder andere lustige Anekdote.

Auch die beiden Kinder, mit denen er sich anfreundet, sind großartig. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie alle vereint der Umstand, Freunde zu suchen und zu brauchen. Das ist ihnen nicht wirklich bewusst und ist mit Sicherheit eher für einen älteren Leser aus der Geschichte herauszulesen.

Fazit:

Ein gleichzeitig ernstes und lustiges Kinderbuch voller Abenteuer, das ihr unbedingt lesen solltet!

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