Nijura – Das Erbe der Elfenkrone

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Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar. Aus diesem Grund kennzeichne ich diesen Beitrag mit |Werbung|. Für meine Beiträge werde ich grundsätzlich nicht bezahlt

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Bildquelle: Jane Fetzer, cbt

Allgemeines:

Von Autorin Jenny-Mai Nuyen habe ich bereits einige Bücher gelesen. Zuletzt war es Heartware, von dem ich euch hier ordentlich vorgeschwärmt habe.

Die gebundene Version von Nijura – Das Erbe der Elfenkrone ist bereits im Jahr 2006 erschienen – es sind also sehr viele Jahre vergangen, bis eine neu aufgelegte Taschenbuchversion bei cbt herausgebracht worden ist. Das spricht natürlich für das Buch, auch nach so langer Zeit scheint es die Leserherzen noch zu begeistern!  512 Seiten und ein detailliertes Cover, das Blicke auf sich zieht. Was will man mehr?

Inhalt:

„Als die magische Krone der Elfen einem machtbesessenen Menschen in die Hände fällt, steht alles auf dem Spiel: das Fortbestehen des Elfenvolks genauso wie das Gleichgewicht der Welt. Alle Hoffnungen ruhen auf der jungen Halbelfe Nill. Sie ist die Auserwählte – sie ist Nijura. Gejagt von Grauen Kriegern, unterstützt nur von wenigen mutigen Gefährten und ausgestattet mit der einzigen Waffe, die das Elfenvolk retten kann, macht sich Nijura auf die gefährliche Reise zum Turm des Königs.“ (Quelle: cbt Verlag)

Meine Meinung:

Nijura endlich zu lesen, das hat mich schon lange gereizt. Nachdem ich bereits so viele Bücher aus Nuyens Feder gelesen hatte, wunderte ich mich stets, warum ich das Debüt der Autorin ausgelassen hatte. Da ich das irgendwann ändern musste, habe ich das Erscheinen des neu gekleideten Taschenbuchs als Anlass genommen, und mich endlich in diese fantastische Geschichte gestürzt.

Zunächst war ich von Nijura gar nicht gefesselt. Vor allem zu Beginn der Geschichte gibt es einige Längen. Verwirrt hat mich zudem, dass zunächst keiner der im Klappentext erwähnten Protagonisten eine Rolle spielte, aber ich war mir sicher, dass sich das bald ändern würde. Nuyen wechselt innerhalb der Geschichte häufig die Erzählperspektive. Wir erhalten so Einblick in die Gedanken und Erlebnisse vieler Charaktere, allerdings bleiben diese Einblicke durch die häufigen Wechsel teilweise oberflächlich und der Lesefluss wird deutlich geschmälert. Ich hätte mir weniger Wechsel, dafür aber intensivere Gedanken der handelnden Protagonisten gewünscht. In meinen Augen wäre der rote Faden der Geschichte so deutlicher geworden und Nuyen wäre es besser gelungen, ihre Leser zu fesseln.

Während der Lektüre von Nijura hat mich ein Gefühl begleitet. Vermutlich kennt jeder von euch dieses Gefühl. Ich las eine Geschichte, von der ich viel erwartet habe. Grundsätzlich barg diese Geschichte auch all diese Erwartungen in sich. Irgendwie kamen sie jedoch nicht zum Vorschein und wurden nicht entfaltet. Obwohl in der Geschichte unglaubliches Potential schlummerte. Habt ihr dieses Gefühl auch schon einmal beim Lesen empfunden? Bei welchem Buch?

Als erwähnenswert empfinde ich innerhalb eine Rezension zu Nijura das Ende. Eigentlich wäre dort Platz für so viel mehr gewesen. Einige Ereignisse wurden leider zu schnell abgehandelt und ließen mich unbefriedigt zurück. Ganz anders als von der Autorin gewohnt, empfand ich nicht das Gefühl, ein perfektes Buch in Händen zu halten. Natürlich ist es bemerkenswert, wie Nuyen sich als Autorin seit Erscheinen ihres Debütromans entwickelt hat. Und genau das möchte ich an dieser Stelle erneut hervorheben: Es handelt sich um ein Debüt. Vielleicht würde Nuyen heute einige Dinge innerhalb der Handlung verändern, vielleicht würde sie aber auch alles genau so lassen wie ihr jüngeres Ich es geplant hat. Wir wissen es nicht und das ist auch gut so. Festzuhalten ist, dass auch in ihrem Debütroman bereits eine wahre Königin der Fantasy verborgen ist.

Fazit:

Nuyens Erstling hat viel schlummerndes Potential.

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Ein Gedanke zu “Nijura – Das Erbe der Elfenkrone

  1. Hallo meine Liebe,

    das Buch hatte mich tatsächlich auch gereizt, aber da ich derzeit auf Grund meines SuBs genau abwäge was ich wirklich unbedingt sofort brauche und was nicht, hat es dieses Buch nicht dazu geschafft. Nach deiner Rezi bin ich allerdings recht froh darum. Ich mag verschiedene Sichtweisen immer gerne, aber nicht wenn darunter die Charaktere leiden. Ich möchte mich trotzallem in sie einfinden können. 😦

    Liebe Grüße, Toni

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