Legendary

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Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar. Aus diesem Grund kennzeichne ich diesen Beitrag mit |Werbung|. Für meine Beiträge werde ich grundsätzlich nicht bezahlt.

LegendaryJF
Bildquelle: Jane Fetzer, Piper

Allgemeines:

Am 02.10.2018 ist endlich Legendary erschienen, das sich als zweiter Teil in den Kosmus um Caraval von Stephanie Garber einreiht. Das Buch wird nicht explizit als zweiter Teil der Reihe, sondern als ein Caraval Roman beworben. Da es aber auch einen dritten Teil, der unter dem Namen Finale läuft, geben wird, werde ich in meiner Rezension von Legendary als dem zweiten Teil der Trilogie sprechen. Inhaltlich macht das ebenfalls Sinn, da der zweite Band zeitlich an die Ereignisse des ersten anschließt. Ihr solltet unbedingt zuerst Caraval lesen – sonst ist es nicht möglich, Legendary nachzuvollziehen.

Legendary hat 448 Seiten und ist als Klappenbroschur bei Piper erschienen. Das Cover ist dem des ersten Bandes nachempfunden. Mir persönlich hat die Farbwahl bei Caraval mehr zugesagt.

Inhalt:

„Donatella Dragna hatte kaum Zeit, sich an ihr neues Leben bei den Caraval-Schauspielern zu gewöhnen, als sie erfährt, dass Caraval-Master Legend die Aufführung eines neuen Spiels plant. Inmitten der Vorbereitungen spielt Donatella jedoch ein anderes, ebenso tödliches Spiel: Sie hat Schulden und es ist an der Zeit, diese zu begleichen. Wenn Donatella die Freiheit behalten will, die sie und ihre Schwester Scarlett sich so hart erkämpft haben, muss sie den Master von Caraval hintergehen. Donatella weiß, dass Legend gefährlich ist, doch sie lässt sich auf sein Spiel ein. Und obwohl sie sich geschworen hat, dass sie sich nie verlieben wird, ist ihr Herz plötzlich genauso in Gefahr wie ihr Leben …“ (Quelle: Piper)

Meine Meinung:

„In einigen Zimmern des Anwesens versteckten sich Monster unter dem Bett, aber Tella hätte schwören können, dass die Räume ihrer Mutter einen Zauber bargen. Darin duftete es nach Blumen aus geheimen Gärten, und selbst, wenn kein Lufthauch zu spüren war, wogten die durchscheinenden Vorhänge des prachtvollen Himmelbetts.“                                                                                                                   (S. 11)

Bereits der Prolog des zweiten Bandes hat mich in seinen Bann gezogen. Sogleich befand ich mich wieder in der magischen Welt, in der einzigartigen Atmosphäre, die Stephanie Garber so kunstvoll bereits in Caraval kreiert hat. In meiner Rezension zu Caraval (hier) habe ich euch viel über die Einzigartigkeit des Buches erzählt und es trotzdem mit dem Nachtzirkus verglichen. Deshalb möchte ich in dieser Rezension nicht den gleichen Schwerpunkt wählen und konzentriere mich stärker auf die handelnden Protagonisten der Geschichte.

Wir erleben die Ereignisse vor allem aus der Perspektive von Donatella, bzw. Tella. Ihre Figur lernten wir bereits in Caraval kennen, nun steht sie aber noch stärker im Fokus der Geschichte. Bereits im ersten Band wollte ich sie unbedingt näher kennenlernen, ihre Person hat mich nahezu gelockt. Sie ist eine starke Persönlichkeit, doch auch sie lässt sich von Caraval einfangen. Sie spielt das Spiel, weiß nicht mehr, was Realität und was Fiktion ist. Jeder kann ein Schauspieler sein. Egal, wem sie begegnet, stets muss sie infrage stellen, ob diese Person aus eigenem Antrieb handelt oder durch eine Rolle dazu getrieben wird. Tella weiß, dass dieses Mal für sie persönlich viel auf dem Spiel steht, dass sie es schaffen muss, ihre Schulden zu begleichen. Ob sie in diesem Roman Legend begegnet? Ob er sympathisch ist oder ob seine wahre Identität erneut nicht offenbart wird, kann ich euch nicht verraten. Denn ich weiß es nicht. Möglicherweise wurden wir auch in diesem Band in die Irre geführt. Vielleicht haben wir Legend kennengelernt. Vielleicht aber auch nicht. Wer weiß, welche intelligenten Versteckspiele der Macher von Caraval noch ausgeheckt hat. Er ist eben Legendary

Es würde so gut zu ihm passen, uns glauben zu machen, seine Identität nun zu kennen. Aber tun wir das? Oder ist sein Spiel noch durchtriebener, als wir alle denken? Ich hoffe so sehr, dass im dritten Band diesbezüglich eine ganz deutliche Aufklärung stattfindet. Aber da Caraval nun mal Caraval ist, wird das wahrscheinlich nicht passieren. Obwohl das so genial ist, würde ich so gerne Antworten haben, denen ich vertrauen kann. Vermutlich macht aber genau dieser Aspekt Caraval so spannend und geheimnisvoll. Mit Sicherheit werdet ihr zusammen mit Tella vieles erleben, das euch staunen lässt. Magische Dinge, die nicht existieren sollten. Dinge, die euer Schicksal in die Hand nehmen, verändern und bedrohen. Lasst die Finger von Spiegeln!

Selbstverständlich lässt Garber uns auch in diesem sprachlich großartig gestalteten Roman mit einem Cliffhanger zurück, der seinesgleichen sucht. Obwohl das vorhersehbar bzw. erwartbar war, hat sie mich nicht enttäuscht. Ich möchte weiterlesen. Auf der Stelle!

Fazit:

Ähnlich wie Autorin Stephanie Garber selbst, würde auch ich mich freuen, wenn Legend endlich auf die Idee kommen würde, mir eine Karte für Caraval zu schicken!

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Ein Gedanke zu “Legendary

  1. Hey meine Liebe,

    ich presönlich wäre auch sofort dabei, wenn mir eine Karte für Caraval zugespielt werden würde ❤ Ich mochte diesen zweiten band auch wieder unheimlich gerne und ich bin soooo gespannt darauf, wie es letztlich weitergehen wird. 🙂

    Liebe Grüße, Toni

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