Königin der Schatten – Verbannt

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Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar. Aus diesem Grund kennzeichne ich diesen Beitrag mit |Werbung|. Für meine Beiträge werde ich grundsätzlich nicht bezahlt.

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Bildquelle: Jane Fetzer, Verlagsgruppe Random House

Allgemeines:

Am 10.09.2018 ist die Taschenbuchausgabe des dritten und abschließenden Bandes der Tearling-Saga erschienen: Königin der Schatten – Verbannt (Originaltitel: The Queen of Tearling Book 3).

Der dritte Teil der Saga hat 608 Seiten und als Taschenbuch ein handliches Format. Vermutlich fällt mir das vor allem deshalb besonders ins Auge, weil ich die beiden anderen Bände in der broschierten Ausgabe gelesen habe.

Auffällig ist auch, dass das Schloss, welches auf den beiden vorherigen Covern im Mittelpunkt stand, auf dem Cover des dritten Bandes passend zum Titel in den Hintergrund gerückt ist. Dieses Detail hat auch noch eine andere Bedeutung, die sich euch vermutlich erst nach dem Lesen erschließen wird…

Inhalt:

„Kelsea Glynn hat sich als wahre Herrscherin erwiesen. Um ihr Land vor einer schrecklichen Invasion durch das Nachbarreich Mortmesne zu schützen, hat sie sich in die Hände ihrer größten Feindin begeben: der Roten Königin. Doch damit nicht genug, die Rote Königin ist inzwischen auch im Besitz von Kelseas wertvollen Saphiren. Sollte es ihr gelingen, sich deren Magie zu bemächtigen, ist ganz Tearling dem Untergang geweiht. Während Mace als Regent auf dem Thron von Tearling fieberhaft an einem Plan arbeitet, um Kelsea aus den Kerkern der Roten Königin zu befreien, kommt es im finsteren Mortmesne zum finalen Showdown zwischen den beiden Königinnen …“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)

Meine Meinung:

Mit Die Königin der Schatten – Verbannt haltet ihr ein Buch in Händen, das in weiten Teilen ein würdiger Abschlussband der Tearling-Saga ist. Ich habe das Buch geliebt und konnte es kaum aus der Hand legen. Bis es mich erschütterte und ernüchtert und fassungslos zurückgelassen hat. Obwohl ich es am liebsten tun würde, kann ich euch dazu gar nicht mehr erzählen. Denn hier geht es um das Ende des Buches und da ich nie Details verrate, werde ich das natürlich auch dieses Mal tunlichst unterlassen. Aber, oh mein Gott, wie konnte Johansen nur???

Aus genau diesem Grund kann ich Verbannt nicht mit fünf Herzen bewerten. Für mich ist dieser Abschlussband gut. Nahezu perfekt. Aber eben nur nahezu. Und nicht vollkommen. Irgendwie deshalb eben auch enttäuschend. Je länger ich über das von Johansen gewählte Ende nachdenke, desto mehr beginne ich mein eigenes Urteil dazu infrage zu stellen. Ich fange an, die ganze Reihe infrage zu stellen. Hat Johansen vielleicht doch genial gehandelt? Konnte diese Reihe nicht anders beendet werden? Da jedoch das Gefühl der Leere und der Falschheit noch überwiegt, kann ich nicht davon sprechen, dass ich das Buch alles in allem als perfekt empfinde.

„Diese Menschen sind so unglaublich stolz auf ihren Hass! Hass ist einfach und leicht auszudrücken. Liebe dagegen erfordert Mühen, Liebe verlangt etwas von jedem von uns.  Liebe hat ihren Preis, das ist ihr Wert.

Die Worte der Glynn-Königin, zusammengestellt von Pater Tyler“ (S. 109)

Johansen gelingt es in diesem Band nach einem etwas schleppenderen Einstieg als von ihr gewohnt, die Geschichte um Kelsea sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart spannend weiterzuführen. Vor allem die Perspektive der Vergangenheit hat in diesem Band viel Licht ins Dunkel gebracht und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Sie wird ganz anders fortgesetzt als erwartet und gerade das hat viel Lesefreude bereitet. Johansen versteht es, ihren Lesern immer mehr Häppchen zuzuwerfen und sie somit auf eine grausame Folter zu spannend. Man will einfach immer mehr wissen!

Mir ist nun klar, wie Tearling entstanden ist und wie es so wurde wie es „heute“ ist. Doch auch die Perspektive der Gegenwart wurde fesselnd erzählt und war von Spannung geprägt. Alles wird miteinander verflochten und ergibt auf eine gute Art und Weise Sinn. In diesem Teil der Reihe hat mir besonders der Erzählstrang, in dem ich etwas über die Antagonisten erfuhr, gefallen. Row Finn ist ein Charakter, der genau wie der Fetch so viele Geheimnisse verbirgt. So uralt wie die beiden sind, sind auch ihre Geheimnisse. Uralt, grausam und beinahe unaussprechlich.

Johansen gelingt es, alle Fäden zu einem zu spinnen und auch noch das kleinste Detail in diesen mitaufzunehmen. Eine hohe Kunst, die nur wenige Autoren beherrschen und für die ich sie bewundere!

Fazit:

Alles in allem ist der abschließende Band der Reihe nicht genauso stark wie seine Vorgänger. Dennoch ist Die Königin der Schatten – Verbannt ein sehr lesenswertes Buch.

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