Witch Hunter – Herz aus Dunkelheit

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Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar. Aus diesem Grund kennzeichne ich diesen Beitrag mit |Werbung|. Für meine Beiträge werde ich grundsätzlich nicht bezahlt.

Witch Hunter_JF
Bildquelle: Jane Fetzer, dtv

Allgemeines:

Witch Hunter – Herz aus Dunkelheit ist als zweiter Teil einer Dilogie am 31.08.2018 als Taschenbuch bei dtv erschienen. Das Jugendbuch hat 384 Seiten und wird ab einem Lesealter von 14 Jahren empfohlen. Die gebundene Ausgabe erschien bereits im November 2016.

Auch auf dem Cover des zweiten Bandes ist Protagonistin Elizabeth abgebildet. Lediglich die Perspektive der Abbildung und die gewählten Farben bilden einen Unterschied.

Meine Rezension zum ersten Teil findet ihr hier.

Inhalt:

„Was bleibt der gefürchteten Hexenjägerin Elizabeth Grey, nachdem sie ihr Stigma und damit ihre magische Unverwundbarkeit verloren hat? Ihr Kampfgeist. Und ihre Liebe. Doch nicht alle trauen der ehemaligen Gegnerin. Und was hat John, der Heiler, gewonnen, nachdem die Kraft des Stigmas auf ihn übergegangen ist? Sein Leben. Und eben jene Unverwundbarkeit. Aber diese Kraft verändert ihn. Und schon bald erkennt Elizabeth ihn kaum wieder. Denn seine neue Macht treibt ihn in den tobenden Krieg. Wird Elizabeth John vor dem Sog des Stigmas schützen können? Ohne ihre einstige Stärke, aber mit dem Mut der Verzweiflung …“ (dtv Verlagsgesellschaft)

Meine Meinung:

Elizabeth Grey hat also ihr Stigma verloren. Das ist eine Information, die uns aus dem Klappentext entgegenspringt. Doch was passiert, wenn eine Protagonistin das verliert, was sie ausgemacht hat? Das, was sie zu etwas Besonderem gemacht hat? Wird sie zu einer anderen Person oder ist sie so stark, dass sich für uns Leser nichts ändert?

Fragen, die mich nach dem Lesen des Klappentextes und zu Beginn der Lektüre beschäftigt haben. Ich kann euch versichern, dass Elizabeth immer noch eine sympathische und starke Protagonistin ist. Aber eine andere. Eine, die zum Teil auch naiv und schwach wirkt. Anfangs hat mich gestört, dass sehr häufig erwähnt worden ist, dass sie ihr Stigma verloren hat. Wir wissen es doch nun wirklich. Dadurch wurde sie als Person noch stärker auf das Stigma reduziert. Nicht nur in den Augen der Leser, nein auch innerhalb der Gesellschaft, in der sie lebt. Schade, wie Menschen mit solchen Dingen umgehen. Mir hat es gefallen, dass sie sich innerhalb der Geschichte weiterentwickelt und ihre Fähigkeiten auch in den Augen anderer ausbauen konnte. Manchmal trifft sie aber Entscheidungen, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Ob einem das gefällt oder nicht, das muss jeder selbst für sich entscheiden.

Protagonist John macht ebenfalls Veränderungen durch. Er hat das Stigma, das vorher Elizabeth‘ Leben begleitet hat.  Die Frage, ob es ihn beherrschen oder ob er es beherrschen wird, war für mich sehr spannend. In seinen Handlungen wirkte John im zweiten Band leider nicht so souverän wie im ersten. Überspitzt gesagt, wirkte er wie ausgewechselt. Als ob man den alten John gegen einen anderen ausgetauscht hätte, der komplett gegensätzlich handelt. Eine große Entscheidung, die er getroffen hat, konnte ich in keinster Weise nachvollziehen. Dadurch hat er als Charakter für mich an Glaubwürdigkeit verloren.

Im Vergleich zum sehr guten ersten Band halten wir einen soliden zweiten Band in Händen. Über weite Teile der Geschichte konnte Virginia Boecker mich nicht überraschen. Zwar fühlte ich mich in der Geschichte willkommen und ich habe sie gerne gelesen, aber völlig begeistert war ich nicht. Vermutlich liegt das daran, dass die Geschichte erst langsam Fahrt aufgenommen hat und sich teilweise sehr hinzog. Erst zum Ende hin kam bei mir erneut die vom Auftaktband gewohnte Spannung auf. Als schade habe ich es empfunden, dass der Schluss der Handlung doch relativ schnell abgehandelt war. Ich wurde unbefriedigt zurückgelassen und hätte mir gewünscht, dass die Autorin dem Ende der Geschichte mehr Raum gegeben hätte.

Fazit:

Wer Fan von Band 1 ist, liest mit Witch Hunter – Herz aus Dunkelheit einen soliden zweiten Band, der leider nicht an den ersten herankommt.

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