Das Gold der Krähen [Zeilengeliebt]

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Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar. Aus diesem Grund kennzeichne ich diesen Beitrag mit |Werbung|. Für meine Beiträge werde ich grundsätzlich nicht bezahlt.

Das Gold der Krähen_JaneFetzer
Bildquelle: Jane Fetzer, Droemer Knaur

Allgemeines:

Am 03.09.2018, also vor wenigen Tagen, ist Das Gold der Krähen als Klappenbroschur in der Verlagsgruppe Droemer Knaur erschienen. Der zweite Band der Reihe um Kaz Brekker und die Krähen hat dicht beschriebene 592 Seiten und einen zum Cover passenden orangefarbenen Buchschnitt.

Bei diesem Buch lohnt sich nicht nur ein zweiter, sondern auch ein dritter oder ein vierter Blick. Bei genauerem Hinsehen kann man viele Details entdecken, die sich im Cover verstecken und gut zur Geschichte passen. Autorin Leigh Bardugo hat angekündigt, irgendwann einen dritten Teil zu schreiben, aber offen gelassen, wann das sein wird. Offiziell ist es eine Dilogie, die mit diesem Buch in sich abgeschlossen sein soll(te). Meine Rezension zum ersten Band Das Lied der Krähen findet ihr hier.

Inhalt:

„Kaz Brekker und seinen Krähen ist ein derart spektakulärer Coup gelungen, dass sie selbst nicht auf ihr Überleben gewettet hätten. Statt der versprochenen fürstlichen Belohnung erwartet sie jedoch bitterer Verrat, als sie nach Ketterdam zurückkehren. Haarscharf kommen die Krähen mit dem Leben davon, Kaz‘ Geliebte Inej gerät in Gefangenschaft. Doch Kaz trägt seinen Spitznamen »Dirtyhands« nicht ohne Grund – von jetzt an ist ihm kein Deal zu schmutzig und kein Risiko zu groß, um Inej zu befreien und seinen betrügerischen Erzfeind Pekka Rollins zu vernichten.“ (Quelle: Verlagsgruppe Droemer Knaur)

Meine Meinung:

Was schreibt man, wenn ein Buch so gut ist, dass man sich wünscht, es würde nie enden? Wie drückt man aus, warum man es gut findet? Was sollte man sagen, um deutlich zu machen, dass alle Fans fantastischer Bücher ganz dringend Kaz Brekker und seine Krähen kennenlernen müssen? Kann man das einfach mit Begeisterung tun? Muss man Kriterien einhalten? Oder reicht es, wenn ich euch einfach ganz plump sage: Lest diese Reihe!?

Fragen über Fragen. Und es gibt keine befriedigende Antwort. Aber zum Glück ist eine Tatsache unumstößlich: Das Gold der Krähen ist ein verdammt gutes Buch.

Nach dem Lesen habe ich mehrfach gehört, dass man eigentlich zuerst die Grisha-Reihe lesen sollte. Bargudos Krähenreihe ist im Grishaverse angesiedelt, es gibt folgerichtig Schnittstellen und vermutlich tauchen auch Charaktere auf, die man aus der anderen Reihe kennt. Mit Sicherheit würde es das Lesevergnügen vergrößern und einen umfassenderen Blick auf die entwickelte Welt ermöglichen. Ich kann euch aber versichern, dass ihr den Inhalt der Krähenreihe auch ohne das Wissen um die bereits bekannten Charaktere des Grishaverse versteht. Man muss die Bücher nicht kennen, um ein ungeheures Lesevergnügen zu erleben. Das geht auch so. Und rückblickend betrachtet, empfinde ich es auch als spannend, aus meiner jetzigen Position heraus die Grisha-Reihe zu lesen. Vielleicht erkenne ich ja jemanden wieder?

„Zoja sagte, dass Angst ein Phönix ist. Man kann ihm zusehen, wie er tausendmal verbrennt, und doch wird er zurückkehren.“ (S. 211)

Genau wie der erste Band der Reihe wird auch Das Gold der Krähen aus den sechs verschiedenen Perspektiven der Protagonisten erzählt. Im Grunde genommen ist der zweite Teil sogar noch besser als der erste. Vor allem über die Charaktere erfährt man so viel mehr. Man kann noch besser nachvollziehen, warum sie handeln wie sie handeln. Was sie antreibt und wie sie ihre Marotten entwickelt haben, die sie so besonders machen. Dabei wirkt keines der Schicksale konstruiert oder gewollt. Ganz im Gegenteil – das Charakterbuilding ist schlicht und ergreifend großartig. Da tut es auch keinen Abbruch, dass die Welt, in der sich die Ereignisse abspielen, nicht größer wird. Mir reicht Ketterdam mit seinen Spelunken und zwielichtigen Gestalten mehr als aus. Der ein oder andere Handlungsort kommt natürlich hinzu. Und gute Ideen. Dirtyhands ist einfach verdammt clever. Wenn alles den Bach runtergeht und ihr das Buch am liebsten in die Ecke schleudern wollt, solltet ihr auf ihn vertrauen. Mir fiel das schwer, aber er hat mich überrascht. Plötzlich passierten Dinge, mit denen ich niemals gerechnet hätte. Grandios!!!

Fans von Leigh Bardugos Schreibstil können bald in den Genuss eines weiteren Buches aus ihrer Feder kommen, welches sogar im Zusammenhang mit den Krähen steht. In Deutschland wird es am 01.10.2018 erscheinen. Die Sprache der Dornen wird sechs Winternachtgeschichten aus der Welt der Krähen enthalten. Ich bin schon sehr gespannt, was das bedeutet und wer in diesen Geschichten eine Rolle spielen wird!

Fazit:

Falls ihr an dieser Stelle noch keine allumfassende Lust verspürt, das Buch zu lesen, habe ich irgendetwas falsch gemacht. Aber dann nochmal: LESEN!!!

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