Palace of Fire – Die Kämpferin

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Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar. Aus diesem Grund kennzeichne ich diesen Beitrag mit |Werbung|. Für meine Beiträge werde ich grundsätzlich nicht bezahlt.

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Bildquelle: Jane Fetzer, Verlagsgruppe Random House

Allgemeines:

Palace of Fire – Die Kämpferin ist am 23.07.2018 als Paperback bei Penhaligon erschienen. C. E. Bernard ist das Pseudonym der deutschen Autorin Christine Lehnen.

Der abschließende Band der Trilogie um Protagonistin Rea hat 512 Seiten und ist passend zu seinen beiden Vorgängern gestaltet. Meine Rezensionen zu Band 1 und 2 findet ihr hier und hier. Denkt daran, dass ich in dieser Rezension Wissen aus den vorherigen Bänden voraussetze – das tut ja bereits der abgedruckte Klappentext. Allen, die die Palace-Saga noch nicht gelesen haben, kann ich an dieser Stelle aber eine klare Leseempfehlung aussprechen.

Inhalt:

„Rea wagt das Unmögliche: Sie kehrt an der Seite von Prinz Robin nach London zurück – in das Land, in dem Magdalenen wie sie gefürchtet, gejagt und ausgelöscht werden. Doch Rea hat Robins Antrag, seine Frau und damit Königin von England zu werden, abgelehnt: Eine Zukunft mit ihm ist für sie undenkbar, wenn sie ihre wahre Identität geheimhalten muss. Außerdem hat Madame Hiver, die zwielichtige Verschwörerin am französischen Hof, Rea zu einem unheilvollen Pakt gezwungen. Doch dann taucht Robin unter und wird zum Gesetzlosen. Wird er sein Reich, seine Macht und seine Krone aufs Spiel setzen, um für Rea und die Freiheit zu kämpfen?“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)

Meine Meinung:

Wo fängt man an, wenn eine Reihe beendet ist?

Dort, wo die Autorin uns Leser hilflos zurückgelassen hat? An dem Punkt, an dem sie uns gnadenlos und unerbittlich mit unserer Vorstellung von allem, was noch kommen mag, konfrontiert hat? Stellt euch vor, dass alles gut ist. Aber dann werden doch Zweifel gesät. Genau das hat Bernard uns angetan. Ein wirklich kluger und genialer Schachzug. So könnte die Geschichte weitergehen. Vielleicht werden wir die Welt von Rea noch einmal betreten. Vielleicht auch nicht. Möglicherweise lernen wir dort andere Protagonisten kennen. Aber auf jeden Fall wollen wir sofort wieder dorthin. Bernard hat mit ihrem abschließenden Band eine Erwartungshaltung kreiert, die sie hoffentlich erfüllen wird. Wie sollen wir Leser es sonst verkraften, dass es so viele offene Fragen gibt? Habt ihr eine Lösung gefunden?

Nachdem ich nun in aller Ausführlichkeit deutlich gemacht habe, dass mich das Ende der Palace-Saga verzweifelt zurückgelassen hat, möchte ich natürlich auch auf das gesamte Buch eingehen. Der abschließende Band der Trilogie ist turbulent. Bernard beleuchtet Teile ihrer Welt, die bisher nur am Rande Erwähnung gefunden haben. Vor allem die gefürchteten Korrektiven haben mich schockiert. Bernard hat die Korrektiven so entwickelt wie sie innerhalb von Reas Welt sein müssen. Sie sind nicht unnötig brutal dargestellt, sondern einfach so wie sie in diese Welt passen. Innerhalb der Erzählungen finden keine Beschönigungen statt. Ich bin ehrlich, mir würde es schwerfallen, mir die Dinge, die die Menschen dort erleben, bildhaft vorzustellen. Wenn das genau so grausam, menschenverachtend und blutig in einem Kinofilm umgesetzt werden würde, würde ich vermutlich nicht hinsehen können. Aber genau dort mussten wir in diesem Band hinsehen, um zu verstehen, was die Menschen antreibt und wozu Menschen unter bestimmten Umständen fähig sind.

Wird London brennen?

Die Flammen greifen über. Sie werden größer und erfassen immer mehr Menschen innerhalb dieser von so großen Kontrasten geprägten Welt. Viele wollen für sich eintreten, viele setzen diesen Gedanken auch um. Manche müssen dafür büßen, andere gewinnen dadurch Freiheiten. Einige Charaktere werden euch dabei mit ihrer Furchtlosigkeit überraschen. Sie handeln unvorhergesehen und mutig. Von einem Charakter war ich jedoch zeitweise auch enttäuscht. Und zwar von Rea selbst. Über große Teile der Handlung hinweg habe ich persönlich Rea als zu passiv und zu naiv wahrgenommen. Alle um sie herum handeln, tun etwas, wollen etwas und nur sie schafft es nicht. Irgendwann nimmt aber auch sie all ihren Mut zusammen und handelt. Und ab diesem Zeitpunkt konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Fazit:

Ein würdiger Abschluss, der mich dennoch mit vielen Fragen zurückgelassen hat. Ich möchte gerne so schnell wie möglich weiterlesen!

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