Najaden – Das Siegel des Meeres

#rezensionsexemplar

Najaden - Das Siegel des Meeres_JaneFetzer
Bildquelle: Jane Fetzer, Verlagsgruppe Random House

Allgemeines:

Am 21.05.2018 ist Najaden – Das Siegel des Meeres als Klappenbroschur bei Blanvalet erschienen. Das Buch der deutschen Autorin Heike Knauber hat 608 Seiten.

Beworben wurde der Roman vermutlich nur in geringem Ausmaß – zumindest nicht so, dass ich es bemerkt hätte. Schade, Najaden ist definitiv ein Buch, das mehr Aufmerksamkeit verdient hat!

Schaut euch bitte dieses Cover an! Ein wahrer Augenschmaus, der sofort meine Neugier erweckt hat. Selbst auf dem Buchrücken sind weitere Details, die innerhalb der Geschichte eine Rolle spielen werden, zu entdecken. Und tatsächlich habe ich mich erst aufgrund der Optik mehr mit dem Inhalt von Najaden auseinandergesetzt. Und der kann sich defintiv mehr als sehen lassen. Bereits die Kombination aus Titel, Cover und inhaltlicher Beschreibungen versprechen dem Leser ein Thema, das mich persönlich stets fasziniert hat. Und dabei eine ganz eigene, innovative Geschichte. Das kann ja nur gut werden, oder?

Inhalt:

„Brodelnde Feuerinseln, am Meeresgrund leuchtende Steine, das unendliche Sandmeer – ein exotisches Fantasyabenteuer.

In Heike Knaubers Roman lauert an jeder Ecke tödliche Magie, geheimnisvolle Wesen kämpfen in der Arena um Leben und Tod, und die Seiten knistern nur so vor Romantik. Dabei spielt die vielschichtige Handlung sowohl am Grunde des Meeres als auch in einem Wüstenreich, das im Sandmeer zu versinken droht: Knaubers Heldin Meliaé ist Thronfolgerin des legendären Najaden-Volkes – doch weiß sie nichts über ihre Herkunft. Als zwei grausame Brüder sie entführen, scheint Meliaés Tod unausweichlich, doch dann entdeckt sie ihre dunkle Liebe zu einem Mann, der sich für sie sogar mit dem Gott der Unterwelt anlegen wird…“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)

Meine Meinung:

Ich habe einen Schatz gefunden. Einen Schatz im Büchermeer. Und er trägt den Namen Najaden – Das Siegel des Meeres.

Damit ihr versteht, wie groß meine Freude über diesen Fund ist, muss ich euch erzählen, dass ich häufig auf Schatzsuche gehe. Und diesen Schatz hätte ich beinahe nicht entdeckt. Im großen Büchermeer machte nahezu nichts auf ihn aufmerksam. Es gab keine Hinweise zu seinem Aufenthaltsort, keine Schatzkarte, die mich zu ihm führen sollte. Ich musste mich selbstständig auf die Suche begeben und bin so froh, letzten Endes auf ihn gestoßen zu sein.

Wir alle wissen wohl, wie es ist, einen so wertvollen Schatz zu finden. Wenn man einen solchen Schatz findet, dann schlägt das Leserherz höher. Man möchte ihn gar nicht wieder hergeben und es fällt mehr als schwer, ihn aus der Hand zu legen. Aber irgendwann ist man auch bei einem solchen Bücherschatz am Ende angekommen. Voller Wehmut. Und voller Hoffnung auf mehr. Auf einen weiteren Schatz aus der Feder der großartigen Autorin Heike Knauber. Auf ein weiteres Buch, das einem den Atem raubt. Mit seiner magischen Welt, seinen individuellen und vielschichtigen Charakteren und einer einzigartigen Mischung aus Mythologie und orientalischen Elementen. Eine Fortsetzung dieser Geschichte, die mich in all ihren Facetten begeistern konnte. Mit ebenso eigenständigen Charakteren. Auch Knaubers Nebencharaktere fanden einen Weg in mein Leserherz und ohne sie würde Najaden nicht das sein, was es ist. In Knaubers Geschichte bleibt niemand blass und auch für Kitsch ist anders als in vielen Romanen des Genres kein Platz. Und diese Namen! Ich habe selten so kreative und einzigartige Namen entdeckt.  Auch als Vielleserin nicht. Meliaé, Tioné, Sayaf, Nenek – um nur einige von ihnen zu nennen.

Obwohl bei all den Ereignissen innerhalb der Geschichte nicht jede Frage abschließend beantwortet werden kann, bleibt bei diesem Bücherschatz keine Frustration zurück. Bei mir ist schlicht und ergreifend eine große Lust auf mehr entstanden. Vor allem über einen bestimmten Teil der komplexen Welt, die Knauber entworfen hat, möchte ich noch so viel wissen: Najadis. Und das bitte auf dem gleichen Niveau wie in ihrem Debütroman. Ich möchte noch mehr anspruchsvolle Fantasy, die anspruchsvolle Leser mit einer Vorliebe für Magie sucht, von ihr. Und zwar auf der Stelle. Am besten gleich morgen.

Fazit:

Alles, was das Leserherz sich wünschen kann – aber auch alles, was es zu fürchten vermag. Ein wahrer Bücherschatz eben.

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