Palace of Silk – Die Verräterin

#rezensionsexemplar

Vor einigen Tagen habe ich euch auf meinem Instagramkanal davon berichtet, dass ich den zweiten Band der Palace-Saga lese: Palace of Silk – Die Verräterin. Heute möchte ich euch in meiner Rezension davon erzählen, warum der zweite Band der Trilogie mir so viel besser gefallen hat als der erste.

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Bildquelle: Jane Fetzer, Verlagsgruppe Random House

Allgemeines:

Palace of Silk – Die Verräterin ist als zweiter Teil einer Trilogie am 29.05.2018 als Paperback mit 448 Seiten bei Penhaligon erschienen. C. E. Bernard ist das Pseudonym der deutschen Autorin Christine Lehnen.

Ich habe euch bereits in meiner Rezension zum ersten Teil der Reihe davon berichtet, dass es im Zusammenhang mit der Palace-Saga ein auffälliges Merkmal gibt: die Erscheinungsdaten. Der zweite Band ist nun zwei Monate nach dem ersten erschienen und auch der finale und abschließende Band der Trilogie lässt nicht mehr lange auf sich warten. Ende Juli 2018 könnt ihr bereits Palace of Fire – Die Kriegerin in Händen halten. Nach dem Abschließen des zweiten Bandes kann ich das Erscheinungsdatum von Palace of Fire kaum noch abwarten, gleichzeitig möchte ich diese Reihe aber auch gar nicht so schnell beenden. Kennt ihr dieses Dilemma?

Inhalt:

„Die mutige Rea, zuerst Leibwächterin am englischen Königshof, dann heimliche Geliebte des Kronprinzen Robin, ist nach Paris geflüchtet. Dort erhofft sie sich ein neues Leben – insbesondere die Freiheit, andere Menschen ohne Strafe berühren zu dürfen. Denn in Frankreich leben gefürchtete Magdalenen wie Rea ihre Fähigkeiten offen aus. Doch als Ninon, Reas engste Vertraute und Schwester des Roi, ihre Freundin an den Königshof ruft, holt Rea der Fluch ihrer Vergangenheit ein: Niemand Geringeres als Prinz Robin erwartet sie – doch nicht, weil er Rea zurückgewinnen will, sondern weil er um Ninons Hand anhält. Welches Spiel spielt Robin? Und welches Geheimnis verbirgt die unnahbare Madame Hiver, die den französischen König in ihrer Hand hält?“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)

Meine Meinung:

Nachdem ich vom Auftaktband der Palace-Saga nicht so überzeugt war wie viele andere Blogger, war ich umso gespannter, wie Christine Bernard den zweiten Teil gestalten würde. Schon vor der Lektüre wusste ich, dass sie das Potential besitzt, einen großartigen Fantasyroman zu schreiben. Aber würde sie es ausschöpfen? Eine große Frage, die mich vor dem Erscheinen des zweiten Bandes lange beschäftigt hat.. Und ich muss sagen, dass Bernard es geschafft hat, mich zu überraschen. Sogar mehr als das. Sie hat mich vollständig von ihrer Idee überzeugt, nun bin auch ich ein Fan der Palace-Saga! Aber wie ist es dazu gekommen? Ich berichte euch gerne mehr…

Während ich den ersten Band der Reihe gelesen habe, bemerkte ich einige inhaltliche Auffälligkeiten, die mich störten. Bernard wollte in meinen Augen an vielen Stellen schlicht und ergreifend zu viel. Sie hat uns als Leser mit detailreichen Beschreibungen nahezu überrollt und ließ damit zu wenig Raum für eigene Gedanken. In Palace of Silk hat sie das nicht getan. Nein, sie hat der Welt, die wir bereits kannten, eine neue Perspektive hinzugefügt. Das hat sie auf eine so angenehme und sprachlich beeindruckende Weise getan, dass ich immer mehr über die Lebensweise der Menschen erfahren wollte. Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen, habe Seite um Seite verschlungen. Ich war neugierig, warum das Leben in Frankreich so anders ist als in England. Warum die Menschen das akzeptieren und warum sie so leben können. Wie eine solche Welt sich miteinander vereinbaren lässt. Wie das Leben in anderen Ländern ist. Und wie Rea es wohl schaffen würde, sich dort einzufügen. Warum sie erneut mit Robin zu tun haben würde und wie die neuen Protagonisten sich im Buch entwickeln würden.

„Wieder einmal muss ich Theater spielen, um mein Leben zu schützen. Was für ein Glück, dass ich das so gut kann: innerlich zerbrechen, ohne etwas davon nach außen dringen zu lassen.“ (S. 198)

Ich hatte dabei ein wenig Angst, dass sich mein Gefühl, mich nicht mit Rea identifizieren zu können, auch durch den zweiten Band ziehen würde. Zunächst tat es das auch. Aber irgendwann machte auch Rea eine (langersehnte) Entwicklung durch. Ab diesem Punkt hatte sie mein Herz gewonnen. Ich hoffe, dass ihre Flamme noch lange brennen wird (ganz zum Originaltitel Light that flame passend). Dass es ihr gelingt, nicht nur ihre eigene Flamme zu erhalten, sondern das ganze Land, die ganze Welt in Flammen zu setzen. Politische Veränderungen zu erwirken und für alle Menschen ein friedliches und offenes Zusammenleben zu ermöglichen.

Mir fällt es momentan noch schwer, mir vorzustellen, dass die Geschichte von Rea und Robin, von einer Welt zwischen Vorurteilen und Innovationen, zwischen Menschen und Magdalenen, Berührung und Ängsten in nur einem Band abschließend und zufriedenstellend beendet werden kann. Ich würde mich sehr über einen vierten Band, in dem auch die interessante Protagonistin Madame Hiver eine Rolle spielt, freuen – aber manchmal werden nicht alle Wünsche erfüllt.

Fazit:

Ich bin nun ein Fan der Palace-Saga. Du auch?

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Ein Gedanke zu “Palace of Silk – Die Verräterin

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