Sun Warrior – Gefährten einer neuen Welt [Gastrezension]

Für Janine von Büchersüchtiges Herz³ habe ich den zweiten Band von P. C. Casts neuer Trilogie gelesen: Sun Warrior – Gefährten einer neuen Welt. Wie mir der zweite Band der Reihe gefallen hat, könnt ihr in der heutigen Rezension, die sowohl auf meinem als auch auf ihrem Blog erscheinen wird, nachlesen. Falls ihr die Reihe noch nicht kennt, startet unbedingt mit Moon Chosen – meine Rezension dazu findet ihr hier.

sun warrior
Bildquelle: Jane Fetzer, Fischer FJB

Allgemeines:

Sun Warrior – Gefährten einer neuen Welt ist als gebundenes Buch am 22.02.2018 bei Fischer FJB erschienen. Der zweite Teil der Trilogie hat 672 Seiten und ist ab einem Lesealter von 14 Jahren empfohlen. Die Gestaltung des Buches ähnelt sehr der des ersten Bandes. Inhaltlich auf jeden Fall passend gewählt. Warum? Das müsst ihr selbst herausfinden!

Viele von euch kennen Autorin P. C. Cast möglicherweise durch ihre weltweit gefeierte Reihe House of Night. Habt ihr bereits etwas von ihr gelesen?

Inhalt:

„In einer zerstörten Welt voller Gefahren kämpfen drei verfeindete Stämme ums Überleben. Die junge Mondfrau Mari ist auserwählt, sie zu retten, doch überall lauert Verrat.

Mari und Nik sind in einer verzweifelten Lage. Der Wald steht in Flammen, und der Brand droht die Baumstadt des Stamms des Lichts vollständig zu vernichten. Wer kann jetzt noch das Feuer aufhalten?
Thaddeus sieht Nik als Verräter und hat Teile des Stamms auf seiner Seite, die Niks Bund mit Mari nicht verstehen. Der Stamm ist gespalten, denn einige erkennen an, dass Mari Stammesangehörige von der Fäule geheilt hat und auch von einem Welpen erwählt wurde, also eine von ihnen sein muss. Andere bleiben misstrauisch gegenüber der Erdwanderin.

Unerwartet kommt Hilfe von Antreas, einem Luchsmann, und Bast, seinem Gefährten. Als Mari und Nik aufbrechen, um die Frauen des Weberclans zu retten, schließen sich ihnen einige Männer und Frauen vom Stamm des Lichts an. Gemeinsam mit Antreas und Bast bilden sie eine neue Gruppe, die alte Feindschaften überwindet.“ (Quelle: Fischer FJB)

Meine Meinung:

Bevor ich mit dem Lesen von Sun Warrior begonnen habe, war ich so gespannt, wie die Geschichte von Protagonistin Mari weitergehen würde. Mir kam es so vor, als hätte ich den ersten Band erst vor ein paar Tagen beendet. Kann Mari das Flammenmeer, das die Stadt in den Baumkronen zu verschlingen droht, aufhalten?

Ob sie das kann, werde ich euch natürlich nicht verraten. Aber was ich euch verraten kann, ist, dass auch Sun Warrior ein spannendes und lesenswertes Buch ist. Autorin P. C. Cast hat es für mich mit diesem zweiten Band eindeutig aus der doch eher trivialen Teenieecke, die sie mit House of night lange Zeit bewohnt hat, herausgeschafft. Sie beweist im zweiten Teil der Serie, dass sie Gefährten einer neuen Welt im ersten Band nicht nur komplex angelegt hat, sondern auch die Umsetzung dieser Komplexität beherrscht. Erneut hat sie mich mit einer eher ursprünglichen Welt voller Magie und verschiedenen Völkern in ihren Bann gezogen.

Inhaltlich beschreibt der zweite Band eine relativ kurze Episode, die direkt an die Ereignisse des ersten Bandes anschließt. Trotzdem gelingt es Cast, ihrer Welt interessante neue Aspekte und fantasievolle Entwicklungen hinzuzufügen. Die authentischen Protagonisten entwickeln sich weiter, schlagen neue Wege ein und machen Veränderungen durch, die man als Leser nicht erwartet hat. Sie wirken lebendig auf mich, keiner ist zu blass gezeichnet oder tritt in den Hintergrund.

Im ersten Band hatte ich noch den Kritikpunkt, dass Moon Chosen durchaus einige kleinere Logikfehler hat. Ich kann euch nicht versichern, dass es in Sun Warrior gar keine Logikfehler mehr gibt, mir ist jedoch in dieser Hinsicht nichts mehr aufgefallen.

Mein Kritikpunkt am zweiten Band ist allerdings die kindlich anmutende Sprache. Das ist mir bereits im ersten Band ein wenig aufgefallen, im zweiten Band jedoch verstärkt. Ich kann nicht beurteilen, inwiefern diese Sprache durch die Übersetzung ins Deutsche zustande kommen könnte, oder ob Cast selbst eine oftmals relativ kindliche Sprache verwendet. Besonders deutlich wird die Kindlichkeit der Sprache dadurch, dass Protagonistin Mari stets von ihrer „Mama“ spricht. Das wirkt in einem Fantasyroman schlicht und ergreifend fehl am Platze. Vor allem, wenn die Mama alle paar Seiten erwähnt wird und die Protagonistin älter als 10 Jahre ist. Aus diesem Grund ist auch der zweite Band dieser Trilogie für mich kein Buch, das ich mit fünf Herzen bewerten werde.

Ich möchte aber noch so viel über die Welt, in der die Gefährten leben, wissen und hoffe, dass all meine Fragen im nächsten Band beantwortet werden. Den Erscheinungstermin kann ich kaum erwarten!!!

Fazit:

Ein zweiter Band, der dem ersten in seiner inhaltlichen Komplexität und Spannung in nichts nachsteht.

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