Das Leuchten der Magie

#rezensionsexemplar

Endlich, endlich ist es da! Das neue Buch von Peter V. Brett – Das Leuchten der Magie. Ein paar Tage vor Weihnachten habe ich es euch schon auf Instagram gezeigt – heute gibt es die dazugehörige Rezension.

Bitte denkt daran, dass es sich um einen fünften Teil handelt – in dieser Rezension kann es also zu Spoilern aus den vorhergehenden Teilen kommen. Wenn ihr neugierig auf die Reihe seid, empfiehlt es sich, unbedingt mit der Lektüre des ersten Bandes zu beginnen. Ihr solltet komplexe Bücher, die einen aufmerksamen Leser erfordern, mögen. Meine Rezension zum vierten Band der Dämonensaga findet ihr hier.

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Bildquelle: Jane Fetzer, Heyne Verlag

Allgemeines:

Das Leuchten der Magie ist eigentlich der abschließende Teil einer fünfteilig angelegten Fantasyreihe des Autoren Peter V. Brett. Ich schreibe bewusst „eigentlich“, da in der deutschen Verlagswelt die Entscheidung getroffen worden ist, den finalen Band der Reihe aufgrund seines Umfangs zu teilen (auf der Homepage des Autoren wird dafür die Begründung geliefert, dass das Buch das bisher längste Buch von Peter V. Brett ist). So ist der finale Band im Original bereits vollständig unter dem Titel The Core erschienen – im Deutschen müssen wir auf den Abschluss noch bis April 2018 warten. Im April wird er unter dem Titel Die Stimmen des Abgrunds als Paperback beim Heyne Verlag erscheinen. Der erste Teil des finalen Bandes ist im Dezember 2017 natürlich ebenfalls bei Heyne erschienen und hat trotz der Teilung 656 Seiten.

Inhalt:

„Seit die Menschen beschlossen haben, sich den Dämonen der Nacht entgegenzustellen und zu kämpfen, hat sich das Antlitz der Welt gewandelt. Das Volk der Krasianer ist gegen den Norden in den Krieg gezogen, und das kleine Tal der Holzfäller ist zu einer mächtigen, siegelbewehrten Stadt angewachsen. Doch Arlen, der tätowierte Mann, und Jardir, der Anführer der Krasianer, stehen sich immer noch in erbitterter Feindschaft gegenüber – bis sie eines Tages beschließen, gemeinsam den Kampf zu den Dämonen hinunter ins Reich der Tiefe zu tragen. Die letzte Schlacht gegen die Wesen der Finsternis entscheidet über das Schicksal aller Völker …“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)

Meine Meinung:

In meiner Rezension zum vierten Teil der Dämonensaga habe ich Folgendes geschrieben:

„Peter V. Brett hat mit dieser Reihe einen wirklichen Fantasyepos erschaffen, beispielsweise vergleichbar mit Der Name des Windes von Patrick Rothfuss.“

Genau die gleichen Worte könnte ich in dieser Rezension verwenden (Du kennst Der Name des Windes nicht? Unerhört. Schnell lesen. Großartig. Weltklasse). Sie sind noch immer wahr. Ich bin noch immer absoluter Fan dieses grandiosen Fantasyautors.

Sehnsuchtsvoll habe ich den fünften Band der Dämonensaga erwartet und dann war es endlich so weit. Ich durfte wieder nach Thesa reisen und habe es auch dieses Mal nicht bereut. Versunken bin ich, versunken in Bretts Erzählungen, seine Verflechtungen der einzelnen Schicksale, bei denen er das große Ganze nie aus den Augen verliert. Ich habe gelitten, ich habe gebangt, ich habe Abenteuer erlebt. Natürlich haben dabei Arlen und seine engsten Verbündeten eine Rolle gespielt. Wie bereits in den vorhergehenden Bänden besucht man als Leser im Leuchten der Magie viele verschiedene Handlungsorte – dahingehend möchte ich euch aber nicht zu viel verraten.  Für den ein oder anderen Leser (auch für mich) wäre ein Glossar mit einer Auflistung von Charakteren und Handlungsorten sinnvoll – Brett fügt nämlich auch in diesem Band sowohl Schauplätze als auch neue Charaktere hinzu.

Erneut gelingt es dem Autoren durch geschickte Perspektivwechsel, eine konstante Spannung aufrecht zu erhalten. Brett ist der Meister des Cliffhangers – nicht nur am Ende eines Buches, sondern am Ende eines jeden Kapitels.

Politik, Überleben, Macht und vor allem das Kämpfen gegen die Dämonen stehen im Leuchten der Magie im Vordergrund der Handlung. Intrigen werden gesponnen, leidenschaftlich wird für die eigenen Ideale eingestanden. Charaktere entwickeln sich weiter, wachsen über sich hinaus – und das auf sehr authentische Art und Weise. Es ist beeindruckend, über wie viele Jahre sich die Handlung der Dämonensaga erstreckt. Ein weiteres Kriterium, das zur Entwicklung einer komplexen Geschichte beiträgt und aufzeigt, auf wie vielen Ebenen Brett seinen Epos erzählt.

Und das Ende?

Das war kein Ende. Zwar gibt es einen Cliffhanger – wie immer… aber eigentlich ist es schlicht und ergreifend eine Teilung und kein Ende. Da es in der originalen Version keine Teilung gibt, kann man dem Autoren dafür nicht grollen. Nach wie vor weiß ich jedoch nicht, wie Brett im zweiten Teil des finalen Bandes alle Handlungsstränge so zusammenführen könnte, dass die Geschichte zu einem würdigen Abschluss kommt. Mit Sicherheit wird er diese Aufgabe genauso brillant meistern wie immer. Sonst wäre er ja nicht Peter V. Brett.

Fazit:

Ein fantastischer Anfang vom Ende.

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