Der schwarze Thron – Die Königin

Auf Instagram habe ich euch schon vor einiger Zeit den zweiten Band der Reihe um den schwarzen Thron gezeigt. Heute möchte ich euch endlich meine Gedanken dazu mitteilen. Da es sich um die Rezension eines zweiten Bandes handelt, setze ich voraus, dass ihr den ersten Band entweder kennt oder im Falle der Unkenntnis diese Rezension nicht so ausführlich lest…

Der schwarze Thron_Jane Fetzer
Bildquelle: Jane Fetzer, Penhaligon

Allgemeines:

Der zweite Band der ursprünglich zweiteilig angelegten Reihe um den schwarzen Thron ist am 25.09.2017 als Taschenbuch bei Penhaligon erschienen. Der Titel des zweiten Bandes lautet Der schwarze Thron – Die Königin. Ich erwähne absichtlich, dass die Reihe ursprünglich zweiteilig angelegt war. So schade es auch gewesen wäre, wenn die Reihe mit dem zweiten Band abgeschlossen hätte, hätten wir es doch akzeptieren müssen. Doch die Autorin hat nun verlauten lassen, dass den ersten beiden noch zwei weitere Bände folgen werden.

In meiner Rezension zum ersten Teil dieser Reihe habe ich euch bereits gesagt, dass eine Verfilmung des schwarzen Thrones ebenfalls gesichert scheint: 20th Century Fox hat sich bereits die Filmrechte gesichert.

Zum Cover des ersten Teils passend, ist auf dem zweiten Teil die andere Hälfte einer Krone abgebildet. Sowohl, wenn man beide Bücher nebeneinander legt als auch, wenn man sie nebeneinander ins Regal stellt, bilden die abgebildeten Kronen eine ganze Krone. Ich bin gespannt, wie die folgenden Bände gestaltet sein werden.

Inhalt:

„Drei Schwestern. Drei magische Talente. Nur eine Krone.

Mirabella, Katharine und Arsinoe sind Drillinge, jede eine Anwärterin auf den Thron der Insel Fennbirn. Ihr Reich verlangt nach einer neuen Königin – doch damit eine von ihnen die Herrschaft erlangen kann, muss sie ihre beiden Schwestern eigenhändig töten. Der Kampf um den Thron ist längst entbrannt, und jede Königin muss sich entscheiden, ob sie leben oder sterben will. Doch während zwei von ihnen noch gegen ihre Bestimmung rebellieren, schreckt die Dritte auf dem Weg zur Krone vor nichts zurück.“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)

Meine Meinung:

Der heiß ersehnte düstere zweite Band um die drei Protagonistinnen Mirabella, Katharine und Arsinoe, die potentiellen Anwärterinnen auf den Thron der Insel Fennbirn, hat mich begeistert. Und er hat mich nicht nur begeistert, nein, er hat mich umgehauen. Konnte der erste Teil dieser Reihe mich bereits einfangen, so gelang es dem zweiten Teil, mich vollends einzunehmen. Hatte ich das Erscheinen des ersten Teils eigentlich gar nicht so recht mitbekommen und das Buch erst recht spät entdeckt, so habe ich auf das Erscheinen des zweiten Teils gewartet, ja, konnte es kaum erwarten. Aber nun mal genug geschwärmt und hin zum Inhaltlichen.

Da die Welt, die Autorin Kendare Blake kreiert hat, eine sehr komplexe ist, ist das Personenverzeichnis auf den ersten Seiten des zweiten Teils sehr hilfreich für jeden Leser. Alle wichtigen Protagonisten (und indirekt auch die Handlungsorte) werden aufgegriffen und genannt. Nachstehend befindet sich eine Karte, die dem Leser erneut Orientierung auf der Insel bietet. Man kommt langsam wieder auf Fennbirn, auf dieser magischen und mysteriösen Insel, an.

Bereits zu Beginn der Handlung bestand für mich eine unglaubliche Spannung. Als Leser weiß man bereits durch den Klappentext worauf dieser Band hinauslaufen wird: Wer wird Königin? Wer schreckt vor nichts zurück? Wer wird seine Schwestern töten? Aber wie genau das alles geschehen wird, das weiß man nicht. Und obwohl der Weg vorgezeichnet scheint, ist dieses Buch nicht vorhersehbar. Es geschehen Dinge, die ich nicht so erwartet hätte und die mich überrascht haben. Und dabei werden alle Protagonistinnen und auch alle Charaktere, die eigentlich eine nebengeordnete Rolle spielen, miteinbezogen. Nebencharaktere finden eine feste Stellung innerhalb der Handlung und ihnen wird ausreichend Raum gegeben. Die Handlungen der Protagonistinnen werfen Fragen auf. Fragen, die den Leser während der Handlung begleiten. Diese Fragen ließen mich das Buch kaum aus der Hand legen. Blake versteht es – durch ihren mitreißenden Schreibstil – die Spannung bis zum Höchsten zu treiben. Vor allem das Ende lässt den Leser zum Teil unbefriedigt, aber in meinem Fall vor allem neugierig zurück. Ich bin gespannt, wie Blake die noch offenen Fragen im nächsten Band aufgreifen und beantworten wird.

Fazit:

Dieser zweite Band ist sogar noch besser als der erste. Ich kann es kaum erwarten, wieder in das magische Fennbirn zu reisen. Ich hoffe, dass es bald soweit sein wird. Kendare Blake hat eine High Fantasy-Welt erschaffen, die mich zutiefst fasziniert.

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