Briefe ohne Unterschrift

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Bildquelle: Knaus Verllag

Allgemeines:

Briefe ohne Unterschrift basiert auf wahren Begebenheiten. 1949 startete die BBC eine Rundfunksendung, in der Briefe von Bürgern der DDR anonym verlesen wurden. Susanne Schädlich stieß auf diese Briefe, die man für verschollen gehalten hatte und recherchierte die Hintergründe. Dafür reiste sie unter anderem nach London und traf dort ehemalige Mitarbeiter der BBC. Dabei herausgekommen ist ihr Buch Briefe ohne Unterschrift. Es ist 2017 im Knaus Verlag erschienen und hat 284 Seiten.

Das Cover ist in schwarz-weiß gehalten. Ein Mann, der einem den Rücken zukehrt, steht auf einer Brücke. Das erinnert an einen Spionagethriller. Das Innere der Buchdeckel ist mit Kopien der Originalbriefe bedruckt. Das geht unter die Haut!

Inhalt:

„Sie schreiben Briefe und gehen ein hohes Risiko ein. Adressat: BBC London. 1949 startet die britische Rundfunksendung „Briefe ohne Unterschrift“. Anonyme Zuschriften von DDR-Bürgern werden darin verlesen, immer am Freitagabend, über 25 Jahre lang. Susanne Schädlich entdeckte diese einzigartigen Zeitdokumente und erzählt nun von den britischen Journalisten, die so lange der DDR die Stirn boten. Vor allem aber setzt sie den mutigen Absendern ein Denkmal, die der gnadenlosen Nachverfolgung durch die Stasi zum Opfer fielen – unter ihnen ein Junge aus Greifswald …“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)Weiterlesen »

Stormheart – Die Rebellin

Durch diesen Buchtrailer könnt ihr einen ersten Eindruck des ersten Bandes der Stormheart-Trilogie gewinnen:

(Videoquelle: Verlagsgruppe Oetinger, Youtube)

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© Jane Fetzer, Bildquelle: Oetinger

Allgemeines:

Stormheart – Die Rebellin ist als erster (gebundener) Band einer Trilogie im Mai 2017 bei der Verlagsgruppe Oetinger erschienen. Autorin Cora Carmack war mir bisher kein Begriff. Nach einiger Recherche hat sich herausgestellt, dass sie mit Stormheart ihren ersten großen Ausflug ins Fantasygenre macht. Der erste Band umfasst 464 Seiten und wird ab 14 Jahren empfohlen.

Auf dem Cover finden wir (wie so oft) eine weibliche Protagonistin, die stark wirken soll. Es ist klar erkennbar, dass die abgebildetete Person im Mittelpunkt der Geschichte stehen wird, aber das war es dann auch schon. Sie wirkt durch die gewählten Farben in meinen Augen eher kindlich. Nur wegen des Covers hätte ich leider nicht zum Buch gegriffen. Da kann die originale Ausgabe ein wenig mehr auftrumpfen:

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Bildquelle: Cora Carmack

Die auf dieser Ausgabe abgebildete Protagonistin strahlt mehr Stärke aus, wirkt älter und ist passenderweise auch mit den im Buch beschriebenen Waffen ausgestattet. In Kombination dazu finde ich auch den gewählten Titel deutlich passender. Stormheart – Die Rebellin wirkt auf mich typisch und gewollt. Roar kann vieles heißen und strahlt eine gewisse Wildheit aus – genau wie die im Buch vorkommenden Stürme es tun. Roar spricht eine etwas ältere Zielgruppe an als Stormheart. Mit diesem Cover wäre ich im Geschäft sofort auf das Buch zugegangen.     Weiterlesen »

Water Love [Gastrezension]

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Bildquelle: Drachenmondverlag

Allgemeines:

Im Februar 2017 ist Water Love als erstes Buch der Autorin Marion Hübinger beim Drachenmondverlag erschienen. In meiner Rezension zum letzten Buch aus diesem Verlag gab es eine kurze Verlagsvorstellung, da der Drachenmondverlag damals noch nicht jedem Leser ein Begriff war. Mittlerweile sollte sich das jedoch geändert haben, da immer mehr Bücher bei den Drachen publiziert werden.

Water Love hat 312 dicht beschriebene Seiten und ist ein Softcover mit dem für den Verlag typischen, etwas ungewöhnlichen Format. Für mich stehen die Einbände des Drachenmondverlags nicht unbedingt für Qualität. Sie sehen schnell benutzt aus, egal wie vorsichtig man liest. Auf dem Foto sehen die Farben des Covers besonders schön aus, aber auch in echt kann es sich sehen lassen. Weiterlesen »